Industriekultur Regionale Routen in Lauenburg, Neumünster und Schwerin

Alle zwei Jahre finden in der Metropolregion Hamburg die "Tage der Industriekultur am Wasser" statt. Auf den regionalen Routen können Sie die lokale und die regionale Wirtschafts-, Technik- und Sozialgeschichte des Industriezeitalters auf eigene Faust erkunden.

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Neu Sommer 2018: 20 Stationen der Industriekultur in Lauenburg

Die auf der Lauenburg lebenden askanischen Herzöge wünschten sich eine Residenzstadt – und gründeten im 13. Jahrhundert Lauenburg an der Elbe. Doch die Lage der heutigen Unterstadt auf dem schmalen Gelände unterhalb der Burg (heute Schloss) hat die Stadt in ihrer Entwicklung stets behindert. Wegen der steilen Geestkante war sie von Landaus nur schlecht erreichbar und bot wenig Platz. Andererseits liegt sie günstig am Fluss. Deshalb wandten sich die Bürger der Schifffahrt zu,
begünstigt durch die seit 1216 betriebene Zollstelle. So wurde ein Teil des Warenstroms auf der Elbe nach Lauenburg gelenkt.
Die Stecknitzfahrt stärkte schon früh die örtliche Schifffahrt. Die Industrialisierung verwandelte die Schifferstadt zu einem wichtigen Standort für Fabriken.

Die historischen Spuren sind vielfältig – begeben Sie sich entlang der 20 Stationen auf Entdeckungstour zur Industriekultur:

Bestellmöglichkeit:
Gedruckte Exemplare der Lauenburger Route sind erhältlich unter:
Stadt Lauenburg/Elbe - Amt Lütau, Touristik und Kultur
Elbstraße 59, 21481 Lauenburg/Elbe
touristik@lauenburg.de


25 Stationen der Industriegeschichte in Neumünster

Seit 1929 trägt Neumünster Fabrikschornsteine im Wappen. Denn die Stadt war stolz auf ihre Symbole von Kraft und Fortschritt. Der Maschinenbau in Neumünster ist fast so alt wie die
Textilindustrie. Schon die alten Tuchmacher ließen ihre Maschinen im Ort reparieren und auch neue bauen. Die Weber hatten sich hier wegen der zentralen Lage an vielen Handelswegen und dem weichen Wasser der Schwale niedergelassen.
Mit der folgenden Weltwirtschaftskrise aber begann die industrielle Basis der Stadt zu bröckeln. Insbesondere der Niedergang der Leder- und der Tuchindustrie in den 1960er Jahren beutelte Neumünster stark.

Die Spuren der Vergangenheit sind noch heute überall in der Stadt zu finden. Erkunden Sie entlang der 25 Stationen die Industriekultur der Stadt Neumünster!

20 Stationen der Industriekultur in Schwerin

Schwerin gilt traditionell als beschauliche mecklenburgische Residenz. Doch sie ist seit einem Jahrhundert auch eine Industriestadt mit modernen Versorgungs- und Verkehrsanlagen. Dazu gehören sogar Innovationen. So gab es im Hoftheater schon seit 1886 elektrisches Licht, das Elektrizitätswerk am Pfaffenteich nutzte die Abwärme von Dieselmotoren seit 1924 zum Heizen und die Fokker Flugzeugwerke bauten dank der Maschinengewehrsynchronisation die weltweit ersten
Jagdflugzeuge. Industriekultur in Schwerin ist vielfach untypisch, lässt sich aber überall in der Stadt finden.

Die historischen Spuren in der Stadt sind vielfältig – begeben Sie sich entlang der 20 Stationen auf Entdeckungstour:

Bestellmöglichkeit:
Gedruckte Exemplare der Schweriner Route sind erhältlich unter:
Landeshauptstadt Schwerin
Heidi Brau 
hbrau@schwerin.de