Industriekultur - Leuchttürme Leuchtturm und Heimatmuseum Warnemünde

Mit seiner exponierten Lage an der Ostsee hat Warnemünde mit seinem Leuchtturm stets eine besondere Rolle für die Stadt Rostock gespielt.

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Mit seiner exponierten Lage an der Ostsee, neben dem Fahrwasser zu den Seehäfen, hat Warnemünde stets eine besondere Rolle für die Stadt Rostock gespielt. Verschiedene Schiffer waren hier ansässig. Seit langem wurde Fischerei betrieben, sprunghaft entwickelte sich im 19. Jahrhundert das Seebäderwesen. Die Geschichte dieser Menschen spiegelt das in einem Fischerhaus von 1767 eingerichtete Heimatmuseum wieder. Zwei Technikbauten in der Nähe zählen zu den Wahrzeichen des Seebades: die 1903 erbaute Drehbrücke über den Alten Strom sowie der am Fuß der Westmole stehende Leuchtturm.

Angesichts der Bedeutung für die Schifffahrt ist der 1897/98 gebaute Leuchtturm recht jung. Drei Jahrzehnte hatten Stadt und Land über Sinn und Kosten verhandelt, über den Ersatz der veralteten Ziehlaterne von 1836. Das mit mehrfarbigem glasiertem Klinker und einer Natursteinkonsole nach dem Entwurf des Hafenbaumeisters Karl Friedrich Kerner repräsentativ gestaltete Bauwerk sollte zur Strandpromenade passen. Im Mittelteil befand sich einst eine Lotsenstation. Als Lichtquelle diente eine Petroleumlampe mit fünf Dochten und ab 1911 ein Petroleumglühlicht, ehe 1919 elektrisches Licht in den Turm Einzug hielt.

Ort: Am Leuchtturm / Alexandrinenstraße 31, 18119 Rostock-Warnemünde

Informationen:

http://www.warnemuende-leuchtturm.de

http://heimatmuseum-warnemuende.de

Kontakt:

Förderverein Leuchtturm Warnemünde e.V.

Postfach 301025
18111 Rostock-Warnemünde

Tel. 03 81 / 5 19 26 26

Heimatmuseum Warnemünde

Alexandrinenstraße 31

18119 Rostock-Warnemünde

Tel. 03 81 / 5 26 67

Kurzprofil:

Typ: Leuchtturm aus Mauerwerk

Baujahr: 1897/98

Turmhöhe: 31,00 Meter

 

Typ: Heimathistorisches Museum

Themen: Leben und Arbeiten in Warnemünde

Gründung: 1933

Museumsbau: Fischer- und Schifferhaus von 1767