Industriekultur - Schiffe Raddampfer „Kaiser Wilhelm“, Lauenburg

Der „Kaiser Wilhelm“ befindet sich weitgehend im Originalzustand und zählt zu den letzten noch fahrenden Schaufelraddampfern in Deutschland.

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Der „Kaiser Wilhelm“ befindet sich weitgehend noch im Originalzustand und zählt zu den letzten noch fahrenden Schaufelraddampfern in Deutschland. Er ist einer der letzten vier noch mit Kohle befeuerten Raddampfer weltweit. Die Oberweser-Dampfschiffahrts-Gesellschaft F.W. Meyer in Hameln hatte ihn 1900 bei der Dresdner Maschinenfabrik & Schiffswerft AG in Dresden-Neustadt bauen lassen. Schon zehn Jahre später wurde der Dampfer in Dresden-Übigau um zehn Meter verlängert. Seitdem wurde das ehemalige Flaggschiff der Oberweser-Flotte kaum verändert.

Als letzter Raddampfer des Fahrtgebietes zwischen Hameln und Hann. Münden sollte er Ende 1970 stillgelegt und verschrottet werden. Doch dann übernahm der Verein zur Förderung des Lauenburger Elbschiffahrtsmuseums den Dampfer und setzt ihn seitdem regelmäßig von Ende April bis Anfang Oktober etwa alle 14 Tage an Wochenenden auf der „ersten deutschen Museumsdampferlinie“ auf der Oberelbe ein. Die Fahrten beginnen jeweils in Lauenburg und führen elbaufwärts bis Bleckede oder Hitzacker und elbabwärts bis Hoopte. Seit 1970 wird das gute Stück von einer komplett ehrenamtlichen Besatzung betrieben.

Ort: von-der-Heyde-Anleger, Elbuferpromenade, Elbstraße 100, 21481 Lauenburg/Elbe

Informationen:
http://www.raddampfer-kaiser-wilhelm.de

Kontakt:
Verein zur Förderung des Lauenburger Elbschiffahrtsmuseums e.V.
Postfach 1310
21472 Lauenburg
E-Mail: info@raddampfer-kaiser-wilhelm.de

Kurzprofil:
Typ: Passagierdampfer mit Schaufelrädern und
Kohlefeuerung
Baujahr: 1900
Werft: Dresdner Maschinenfabrik und Schiffswerft AG
Länge: 57,20 Meter
Antrieb: Zweifachexpansions-Nassdampfmaschine
Leistung: 168 PS