Industriekultur - Schiffe Feuerlöschboot „Repsold“, Hamburg

Löschboote können Brände auf Schiffen und an Ufern effektiv bekämpfen. Die 1941 erbaute „Oberspritzenmeister Repsold“ diente bis 1984 als Feuerlöschboot.

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Löschboote können Schiffsbrände und Feuer am Ufer effektiv bekämpfen. Ohne Umwege über Schlauch und Hydranten pumpen sie viel Wasser direkt aus dem Gewässer auf den Brand. 1913 hatte die Hamburger Feuerwehr ihre ersten beiden Löschboote erhalten; 1927/30 beschaffte sie zwei weitere Fahrzeuge. Dann ließ sie von der Werft August Pahl in Finkenwerder 1941 das „Feuerlöschboot IX“ bauen. 1948 zog die Sowjetunion zwei Hamburger Löschboote als Kriegsbeute ein. Bürgerproteste hielten die Briten und Amerikaner davon ab, die übrigen drei Spezialschiffe zu requirieren.

1965 benannte die Feuerwehr das „Feuerlöschboot IX“ in „Oberspritzenmeister Repsold“ um: Johann Georg Repsold war Gründer der Berufsfeuerwehr in Hamburg gewesen. Er kam 1830 bei einem Einsatz ums Leben. 1984 musterte die Feuerwehr das Boot aus. Anschließend wurde es noch als Pumpschiff bei der Beseitigung von Hafenschlick eingesetzt, dann an Privat verkauft. 1987 übernahm eine Eignergemeinschaft das Wasserfahrzeug und nennt es seit 1988 „Repsold“. Bei dem Umbau durch die Eignergruppe bekam das Schiff zwar eine neue Achterkajüte. Ansonsten sind die Eigner bestrebt, das ehemalige Feuerlöschboot erkennen zu lassen.

Ort: Sandtorhafen, Am Sandtorkai, 20457 Hamburg

Informationen:

http://repsold.net

Kontakt:

Eignergemeinschaft Feuerlöschboot

Henning Hammond-Norden, Tel. 0 40 / 5 53 40 81

Jens Hammond-Norden, Tel. 01 72 / 4 50 27 11

Peter Hasenbanck, Tel. 0 40 / 5 24 12 18      

E-Mail: post@repsold.net

Kurzprofil:

Typ: Feuerlöschboot

Baujahr: 1941

Werft: August Pahl, Hamburg-Finkenwerder

Länge: 19 Meter

Antrieb: 1956 erbauter Dieselmotor von Daimler-Benz

Leistung: 240 PS