Industriekultur -Werften Schiffswerft August Eckhoff, Hoopte

1872 wurde die Schiffswerft August Eckhoff gegründet: Seit 1889 entstand der heutige Werftplatz in Hoopte direkt am Hafen von Stöckte.

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In den 1980er Jahren gab es in Hoopte noch drei Werften – übrig blieb nur die Schiffswerft August Eckhoff. Sie ist ein für die Oberelbe typischer Betrieb für den Bau und die Reparatur von Binnenschiffen. 1872 gegründet, wurde der außendeichs an der Ilmenau-Mündung arbeitende Betrieb dreimal verlegt, ehe die Werft nach Ausbaggerung des Hafens 1889 am jetzigen Platz in Hoopte ansässig wurde. Hier wurde das Gelände später erhöht und es entstand 1908 der fünfte Werftstandort. Damit begann der Bau von Binnenschiffen aus Stahl. Bis dahin hatte Eckhoff sie nur aus Holz gefertigt.

Der Betrieb wuchs und beschäftigte 1954 sogar 20 Personen. Seit 1910 hatte Eckhoff vor allem Schuten gebaut. Immer wieder wurde der Betrieb modernisiert. 1912 beschaffte die Werft die ersten Maschinen, 1924 wurde sie an das Stromnetz angeschlossen. Seit 1926 gibt es die heutige Helling, die bis 1964 mehrfach umgebaut wurde. 1948 kam die Werkhalle, 1955 das Bürohaus mit Eisenlager und Schnürboden dazu. Das Wahrzeichen der Werft, ein gebrauchter Hafenkran, wurde 1969 aufgestellt. Nun führt Christian Eckhoff den Betrieb in 4. Generation, betreibt Bootslagerei – und hält unverändert Binnenschiffe instand.

Ort: Hoopter Elbdeich 6, 21423 Winsen/Luhe, Ortsteil Hoopte

Kontakt:

Schiffswerft Eckhoff

Hoopter Elbdeich 6

21423 Winsen

Tel. 0 41 71 / 24 43

Kurzprofil:

Typ: Binnenschiffswerft

Baujahre: Werftanlage von 1908, Helling von 1926/1964, Werkhalle von 1948, Bürohaus, Eisenlager und Schnürboden von 1955 

Produktion: Bau und Reparatur von Binnenschiffen und Sportbooten jeder Art