Entschleunigen „Schönster Wanderweg Deutschlands“ - 2. Etappe des Heidschnuckenweges

Über sandige Pfade mit durchzogenem Baumwurzelbestand erwartet den Wanderer eine der schönsten Etappen auf dem einzigen Qualitätswanderweg Norddeutschlands. Die abwechslungsreiche Tagestour besticht durch lichte Waldgebiete mit mystischer Höllenschlucht und einem Aufstieg in den Himmel auf den zweithöchsten Berg der Lüneburger Heide, dem Brunsberg. Eine spektakuläre 360° Panoramaaussicht auf von Waldgebieten umrahmte Heideflächen ist die Belohnung für den Aufstieg. Das Tourenfinale führt durch das Büsenbachtal mit Holzbrücken über kleinen Bachläufen und seiner Erhebung, dem Pferdekopf mit Aussicht auf weite, hügelige Heideflächen und idealen Rastmöglichkeiten.

2. Etappe des Heidschnuckenweges, Lieblingsplatz im Grünen, Heide, wandern, Natur, Findling

Der Hölle und dem Himmel so nah

Die Hölle der Lüneburger Heide? Von Buchholz ist es nicht weit bis in die Hölle. Ein Stück entlang der Heidebahn, vorbei am Bahnhof Suerhop und schon verschwindet der Heidschnuckenweg als Pfad im lockeren Mischwald. Nach einer Kuppe der Abstieg über eine steile Sandböschung. Ein tief eingeschnittenes Trockental. Die Höllenschlucht. Ein klingender und imposanter Name für das schmale, dunkle Tal, dessen steil abfallenden Ränder kaum 10 Meter hoch sind.

Wenn dieses Tal die Hölle ist, dann muss der nahe Brunsberg – nur wenige hundert Meter entfernt – der Himmel sein. Aus allen Himmelsrichtungen laufen die Wege sternförmig auf die 129 Meter hohe Erhebung. Blühende Heide, vereinzelt Wacholderbüsche oder weiße Jungbirken. Das kleine Naturschutzgebiet, die nördlichste Heidefläche in der Nordheide, ist überschaubar. Im Südosten ragt der 40 Meter höhere Wilseder Berg über den Wald.

Auf sandigen Wegen den Brunsberg hinab, vorbei an ersten Birken und kleinen Findlingen. Im Wald herrscht Ruhe, der Tritt ist weich. Schmale Pfade leiten bis auf den Pferdekopf, der sich wie ein Kegel am nördlichen Rand des Büsenbachtals erhebt. Unter dem kleinen Holzsteg gluckert der glasklare Büsenbach in seinem schmalen Bett, – kaum der Quelle entsprungen. Vom hoch gelegenen Rastplatz am südlichen Rand der Heidefläche überblickt man das gesamte Heidetal.

Heidelbeersträucher säumen den Pfad. Der Wald wird zunehmend dunkler. Fichten und Tannen nehmen das Licht. Später dann heller Schotterweg im dunklen Tann. Noch vor den ersten Häusern von Handeloh macht der Heidschnuckenweg einen Schlenker an die Heidebahn. Der Pfad entlang der Gleise führt direkt in die Ortsmitte.

Hinweis:
Auf dieser Etappe gibt es keine direkt am Weg liegende Einkehrmöglichkeiten! Im Büsenbachtal bei Handeloh gibt es das Café-Restaurant "Den Schafstall", das ca. 800 Meter vom Weg entfernt liegt.  Wir bitten Sie daher, Ihren Rucksack mit genügend Lunchpaketen und Trinkflaschen auszustatten!

Adresse:
Der Einstieg zum Heidschnuckenweg in Buchholz i. d. Nordheide ist am Bahnhof von Buchholz i. d. Nordheide, Rütgersstraße.

GPS-Koordinaten:
N53.323543 E9.873937

Anreise:
Dank seiner guten Zuganbindung ist die Etappe als Tagestour wanderbar. Den Startpunkt erreicht man bequem mit dem Metronom in Buchholz i. d. Nordheide und das Ziel in Handeloh verbindet der Heidesprinter ERIXX mit dem Etappenstart.

Parkmöglichkeiten:
Bahnhof Buchholz i. d. Nordheide

Barrierefrei erreichbar:
nein

Kontakt: 
Lüneburger Heide GmbH
Wallstr. 4
21335 Lüneburg
Tel.: 04131 – 29 89 80 801
info@lueneburger-heide.de
www.heidschnuckenweg.de