Mobilitätsprojekte Erreichbarkeit von Zentren in peripheren Regionen in den Landkreisen Lüneburg und Lüchow-Dannenberg

Über die Inhalte des Dachprojektes hinaus sollen im Teilprojekt der Landkreise Lüneburg und Lüchow-Dannenberg spezifische Fragestellungen zur Erreichbarkeit in zersiedelten und strukturschwachen Teilen des Landkreises Lüchow-Dannenberg und Lüneburg Bezug genommen werden.

Erreichbarkeit von Zentren in peripheren Regionen in den Landkreisen Lüneburg und Lüchow-Dannenberg

Um die Gewähr zur Erreichbarkeit der Zentren zu sichern, die für die täglichen Besorgungen, die ärztliche Grundversorgung und die Bildungseinrichtungen lebensnotwendig sind, müssen sich die Aufgabenträger des ÖPNV zunehmend Gedanken machen, wie unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten Bürger diese noch erreichen können.

Eine Verbesserung der Erreichbarkeit erfordert eine quantitative und qualitative Verbesserung des Angebotes. Dies kann aus Kostengründen nicht im Linienverkehr erfolgen. Vielmehr ist es erforderlich, die Erschließung der Fläche über nachfrageorientierte Bedienformen zu verbessern. Vorschläge für Bedienungsflächen sollen im Rahmen dieses Projektes erarbeitet werden. Dabei handelt es sich um eine geometrische Betrachtung auf Basis der Erreichbarkeiten und der o.a. Strukturen.

Zur Verbesserung der Erschließung der Region und zur Vergrößerung des Fahrgastpotentials für den SPNV nach und von Lüneburg wird die Reaktivierung der Strecke Dannenberg-Lüchow-Wustrow angestrebt in Verbindung mit der Wiederherstellung des Lückenschlusses nach Salzwedel in Sachsen-Anhalt. Um weiter an der Umsetzung der Zielstellung arbeiten zu können, ist es wichtig, das Fahrgastpotential entlang der Strecke zu kennen. Dazu sind die Erreichbarkeit der Haltepunkte und die Nutzerpotentiale zu ermitteln, insbesondere für den Fußgänger- und Radverkehr. Die Nutzerpotentiale sind nach Einwohnern und   Arbeitsstätten zu differenzieren.

Für die in Betrieb befindliche Strecke Lüneburg-Dannenberg sollen die Bahnhaltepunkte in gleicher Weise betrachtet werden und zwar die Haltepunkte, die nicht im Rahmen des Dachprojektes bearbeitet werden.
Innerhalb des Dachprojektes werden die Erreichbarkeiten verschiedener Einrichtungen ermittelt. Eine Reihe von Einrichtungen in den ländlichen Räumen ist jedoch insbesondere auf Grund des demographischen Wandels in ihrer Existenz bedroht. Deshalb soll in Szenarien dargestellt werden, wie sich die Erreichbarkeit von Einrichtungen aus der Fläche verändert, wenn Standorte aufgegeben oder verlagert werden.

Die Szenarien sollen Diskussionsgrundlage für mögliche Handlungsoptionen der Gebietskörperschaften sein, auch bei Standortfragen.

Das Teilprojekt wurde Ende 2016 abgeschlossen: