Mobilität im ländlichen Raum Regionsweite Bestandsanalyse

Bestandsanalyse flexibler und alternativer Bedienformen im Öffentlichen Personennahverkehr in der Metropolregion Hamburg

Verkehr, Mobilität, Flexible Bedienformen, ÖPNV

Im Rahmen des Leitprojektes „Flexible Bedienformen“ der Metropolregion Hamburg wurde im Arbeitspaket 1 mit dem vorliegenden Gutachten eine Bestandsanalyse der flexiblen Angebote und Bürgerbusse vorgenommen. Die Zielsetzung des Projektes bestand darin, in den peripheren Räumen
der Metropolregion Hamburg eine finanzierbare Mobilität sicherzustellen und so einen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele zu leisten.

Als flexible Angebote werden zum Beispiel Anruf-Sammeltaxis oder Rufbusse bezeichnet, für deren Nutzung der Fahrgast seinen Fahrtwunsch anmelden muss. Bei Bürgerbussen werden Verkehre von ehrenamtlichem Fahrpersonal nach dem Motto „Bürger fahren für Bürger“ durchgeführt.

In der Metropolregion Hamburg sind flexible Angebote und Bürgerbusse weit verbreitet. Die Angebote und Erfahrungen damit entsprechen im Wesentlichen der bundesdeutschen Praxis. Die flexiblen Verkehre verharren aber zumeist auf dem Entwicklungsstand zum Zeitpunkt ihrer Entstehung in den 1990er Jahren Die Bürgerbusse entwachsen langsam ihrem Nischendasein. Um die Mobilitätssicherung in peripheren Räumen sicherzustellen, ist es erforderlich, dass beide Ansätze ein höheres, (noch) professionelleres Niveau erreichen. Welche Schwerpunkte dabei in den Fokus genommen werden sollten, wurde im Rahmen der Bestandsanalyse herausgearbeitet: