Radverkehr Machbarkeitsstudien für Radschnellwege

Mit knapp einer Millionen Euro unterstützt die Metropolregion Hamburg Machbarkeitsstudien für acht potenzielle Radschnellwege. Ziel ist es, konkrete Trassenführungen zu ermitteln, gemeinsame Qualitätskriterien und Gestaltungsvorgaben sowie ein begleitendes Kommunikationskonzept zu entwickeln und Empfehlungen zur Finanzierung zu erarbeiten.

Potenzialanalyse für Radschnellwege

Auf Basis der Ergebnisse des bereits abgeschlossenen Projektes „Potenzialanalyse für Radschnellwege“ möchte die Metropolregion Hamburg die Planungen von Radschnellwegen mit der Erarbeitung von weiterführenden Machbarkeitsstudien weiter vorantreiben. Das neue Leitprojekt zielt darauf ab, mit detaillierten Untersuchungen die bisher nur umrissenen Korridore zu konkretisieren. Dazu werden acht Korridore mit einer Gesamtlänge von 275 km in den Fokus genommen.

Im Rahmen dieses Leitprojekts sollen sowohl regionale als auch teilräumliche Fragestellungen behandelt werden. Im regionsübergreifenden Dachprojekt werden folgende Bausteine bearbeitet:

  • Planungs- und Gestaltungshandbuch einschl. der Darstellung von Musterlösungen
  • Handlungsempfehlungen zur Trägerschaft bzw. der Finanzierung/Förderung
  • Kommunikationskonzept

Diese Bausteine sollen im Ergebnis als Richtschnur bzw. Orientierungsgröße auch für alle künftigen Trassen- und Ausbauplanungen innerhalb der Metropolregion dienen.

Auf teilräumlicher Ebene sollen für acht Teilräume Machbarkeitsstudien erarbeitet werden, um konkrete Linienbestimmungen für Radschnellwege einschließlich der Anbindung an das Hamburger Veloroutennetz zu definieren und tragfähige Maßnahmenkonzepte zu entwickeln. Dabei sind neben den vorliegenden kommunalen Infrastrukturausbauplanungen (u.a. Veloroutenkonzepte) die einschlägigen technischen Richtlinien und Empfehlungen zu Grunde zu legen (StVO, RaSt, ReStra, etc.).

In den teilräumlichen Machbarkeitsstudien sollen die Ergebnisse der regionalen Projektbausteine bestmöglich berücksichtigt werden, um eine weitgehend einheitliche Gestaltung und regionale Markenbildung sicherstellen zu können.

Die Projektlaufzeit erstreckt sich von September 2017 bis August 2020.

Download der Radschnellwege-Karte als PDF-Datei.

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