Presseinformation Entwicklung des ehemaligen Hafens Friedrichskoog

Metropolregion Hamburg und Schleswig-Holstein fördern Machbarkeitsstudie

Die Gemeinde Friedrichskoog hat sich ihre touristische Neuausrichtung zur zentralen Aufgabe gemacht. Ziel ist die Umgestaltung des Hafenareals zur Nutzung für Gäste und Einwohner. Verschiedene Entwicklungsszenarien werden nun auf ihre Machbarkeit untersucht. Die Metropolregion Hamburg und das Land Schleswig-Holstein ermöglichen dies durch Förderungen.

Entwicklung des ehemaligen Hafens Friedrichskoog

Am vergangenen Freitag überreichte Schleswig-Holsteins Innenminister Hans-Joachim Grote im Namen der Förderfonds der Metropolregion den Bewilligungsbescheid an Roland Geiger, Bürgermeister der Gemeinde Friedrichskoog. Dabei sagte er: „Die Gemeinde Friedrichskoog schaut nach vorn und gibt den Startschuss für die touristische Entwicklung ihres Hafens. Das freut mich als Kommunalminister des Landes Schleswig-Holstein auch deshalb, weil es die Partnerschaft zwischen Land und Kommunen weiter festigt. Darüber hinaus darf ich heute für die Metropolregion Hamburg neben der Förderung aus Mittel der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ einen Förderbescheid in Höhe von 41.125 € überreichen. Mit dieser „Kombiförderung“ wollen wir die Vorteile der Metropolregion Hamburg für die Kommunen verdeutlichen und gleichzeitig dazu ermuntern,  Projekte für die Gemeinde, das Land Schleswig-Holstein und die Metropolregion mutig anzupacken.“

Die dahinter stehenden Fördermittel werden je zur Hälfte durch Hamburg und Schleswig-Holstein finanziert. Daneben beteiligt sich das Land Schleswig-Holstein mit 50.000 Euro über die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes” (GAK) finanziert durch den Bund und das Land an den Gesamtkosten in Höhe von 132.250 Euro.

Bürgermeister Roland Geiger freut sich, dass es nun losgehen kann: „Die Gemeinde verspricht sich von der Umsetzung des Projektes eine Attraktivitätssteigerung für Friedrichskoog und damit die Schaffung neuer touristischer Angebote von überregionaler Bedeutung. Dadurch kann Friedrichskoog von einer Stärkung der regionalen Wertschöpfung, vor allem im Gastgewerbe, profitieren und zusätzliche Zielgruppen ansprechen. Hiermit wird ein Mehrwert für die Metropolregion Hamburg und das Land Schleswig-Holstein geschaffen.“

Frank Horch, Hamburgs Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation und verantwortlich für die nachbarschaftlichen Beziehungen im Rahmen der Metropolregion, hatte im Vorfeld persönlich vor Ort den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern von Friedrichskoog gesucht: „Der Tourismus in der Metropolregion Hamburg liegt mir sehr am Herzen. Ich freue mich deshalb, dass Hamburg und Schleswig-Holstein mit dieser wegweisenden Studie gemeinsam einen Beitrag dafür leisten, die touristische Attraktivität Friedrichkoogs zu stärken.“

Im Rahmen der Studie werden nun verschiedene Entwicklungsszenarien auf ihre Machbarkeit untersucht: darunter die Parksituation am Hafen, die Schaffung eines Rundweges, das Anlegen einer Promenade und von Spielflächen. Die Nutzung von Flächen zum Beispiel durch Hausboote und Pfahlbauten wird geprüft. Auch Informationen rund um das Thema Hafen und die Geschichte des Fischereihandwerkes sollen entstehen. Die Studie wird durch einen breit angelegten Beteiligungs-Prozess begleitet, um sicherzustellen, dass die Maßnahmen von der Mehrheit der Bewohner getragen werden. Das Ergebnis der Machbarkeitsstudie soll Ende des Jahres vorliegen.

Hintergrund zur Förderung:
Die Metropolregion Hamburg fördert seit über 50 Jahren Maßnahmen, die einen Beitrag zur Entwicklung der Region leisten. Das geht von Projekten im Bereich Tourismus und Naherholung über P+R-Anlagen an Pendlerbahnhöfen bis hin zu länderübergreifenden Leitprojekten, Studien und Konzepten für neue Besucherattraktionen oder Wirtschafts- und Infrastrukturprojekten.

Die Länder Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein haben für die Metropolregion Hamburg drei Förderfonds eingerichtet. Sie sind das wichtigste Finanzierungsinstrument der regionalen Zusammenarbeit. Gefördert werden Kooperationsprojekte zwischen Städten, Gemeinden und Landkreisen, aber auch mit privaten Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft. Dafür stehen jährlich insgesamt 2,7 Millionen Euro zur Verfügung.

 Die Förderrichtlinien sind verfügbar unter www.metropolregion.hamburg.de/foerderfonds/

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Metropolregion Hamburg
Marion Köhler
Pressesprecherin
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