Presseinformation Die Unterelbe auf dem Weg zur einheitlichen Wirtschaftsregion

Das Leitprojekt „Unterelbe“ der Metropolregion Hamburg zur Stärkung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit trägt Früchte. Vertreter aus Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen arbeiten in der „Kooperation Unterelbe“ weiter eng zusammen. Erste Ziele: Industrielle Abwärme soll besser genutzt und ein Standortkatalog für Windenergie und Windwasserstoff erstellt werden.

Wirtschaft, Zusammenarbeit, Unterelbe, Metropolregion Hamburg

Vertreter der Wirtschaftsförderungsgesellschaften sowie der Industrie- und Handelskammern haben dazu Projekte geplant, die sich mit den Themen Abwärme, Windenergie, Windenergiewasserstoff und chemischer Industrie befassen.

Die 2012 gegründete „Kooperation Unterelbe“ umfasst die Stadt Hamburg, die schleswig-holsteinischen Kreise Pinneberg, Steinburg und Dithmarschen sowie auf niedersächsischer Seite die Landkreise Stade und Cuxhaven. Sie erhielt 2014 weiteren Rückenwind, als sie in das „Leitprojekt Unterelbe“ der Metropolregion Hamburg überführt wurde. In diesem Rahmen wurde das „Leitbild für den Wirtschaftsraum Unterelbe 2030“ erarbeitet und unterzeichnet, das Visionen und konkrete Projekte für die künftige Entwicklung entlang der Lebensader Elbe zum Ziel hat.

Um die weitere Zusammenarbeit zu regeln, wurde nun eine Geschäftsordnung entworfen, die auf die Umsetzung dieses Leitbildes zielt. Bei einem Arbeitstreffen in Brunsbüttel wurden insgesamt vier Projekte ins Visier genommen, die in den kommenden Monaten realisiert werden sollen.

Im Fokus sind dabei die energieintensiven Betriebe entlang der Elbe. Über die Bundesländer hinweg sollen zunächst die industriellen Abwärmepotenziale erhoben, katalogisiert und letztendlich nachhaltig genutzt werden. Nach dem „Standortatlas Chemie“, soll ein weiterer Standortkatalog für den Bereich Windenergie/Windwasserstoff erstellt werden. Auch dabei sollen Formen der Kooperation geprüft und Synergieeffekte genutzt werden.

Um die Zusammenarbeit auf beiden Seiten der Elbe zu festigen, ist eine Reihe von Veranstaltungen geplant. Dazu zählt ein regelmäßiger „Industrie-Talk Unterelbe“ in den Betrieben. Darüber hinaus soll zu einem Business-Speed-Dating eingeladen werden. Die Teilnehmer suchen dabei gezielt nach persönlichen Geschäftskontakten zu anderen Unternehmern, um eine weitergehende Zusammenarbeit auszuloten.

Unterelberegion
Die Unterelberegion von Hamburg bis zur Elbmündung, ein Abschnitt von rund 120 Kilometern, stellt die Zufahrt zum Hamburger Hafen dar und gewährt am nördlichen Ufer der Elbmündung den Zugang zum Nord-Ostsee-Kanal. Mit knapp 1,2 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und einem Bruttoinlandsprodukt von 130 Milliarden Euro bildet die Unterelberegion ein wirtschaftliches Kraftzentrum Nord-deutschlands. Sie umfasst die Stadt Hamburg, die schleswig-holsteinischen Kreise Pinneberg, Steinburg und Dithmarschen sowie auf niedersächsischer Seite die Landkreise Stade und Cuxhaven.

Kooperation Unterelbe – Mitglieder
egeb: Wirtschaftsförderung (Dithmarschen und Steinburg), HIW Hamburg Invest Wirtschaftsförderungsgesellschaft, Industrie- und Handelskammer Stade für den Elbe-Weser-Raum, Handelskammer Hamburg, Projektentwicklung Stade GmbH & Co. KG, Industrie- und Handelskammer zu Flensburg.

Weitere Informationen über die Kooperation unter www.unterelbe.de

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Pressesprecherin
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