Presseinformation HansE kommt nach Elmshorn

Landrat Oliver Stolz nimmt E-Ladestation an der Kreisverwaltung Pinneberg in Betrieb

In Anwesenheit von Landrat Oliver Stolz und Hansewerk Vorstandsmitglied Udo Bottländer ist gestern an der Kreisverwaltung des Kreises Pinneberg in Elmshorn im Rahmen des Projektes HansE eine Ladestation für Elektrofahrzeuge eingeweiht worden. Den Ladestrom stellt Projektpartner E.ON bis zum Abschluss des Projektes Ende 2017 kostenfrei zur Verfügung.

HansE kommt nach Elmshorn

Elektromobilität ist längst nicht mehr ausschließlich auf größere Städte und Ballungszentren kon­zentriert. Immer mehr Elektroautos sind auch in kleineren und mittleren Städten sowie den ländlichen Räumen der Metropolregion Hamburg unterwegs. Mit dem Projekt HansE soll deshalb nun auch dort eine am künftigen elektromobilen Verkehrsaufkommen orientierte Ladeinfrastruktur aufgebaut und be­trieben werden. Das Vorhaben unterstützt den Einsatz von Elektrofahrzeugen in der Metropolregion und soll somit zum Umstieg auf E-Fahrzeuge beitragen.

Im Modellprojekt HansE werden 50 gut erreichbare, öffentliche Ladepunkte für Elektroautos in der Metropolregion Hamburg errichtet. Das Konzept zur Aufstellung ist beispielgebend in Deutschland, da es anhand eines wissenschaftlichen Modells Kriterien zur Ermittlung der optimalen Standorte und des zukünftigen Bedarfes heranzieht. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt durch das Institut für Stadtbauwesen und Stadtverkehr der RWTH Aachen University. Der Bund fördert HansE mit 3,4 Millionen Euro.

„Die Metropolregion Hamburg bietet ein riesiges Potenzial für einen strukturierten, zielgerichteten Aus­bau von Elektroladestationen und damit ideale Rahmenbedingungen, um den Einsatz von E-Autos noch attraktiver zu machen“, sagte Landrat Oliver Stolz. „Das Ladeangebot für Elektroautos leistet mit dem Standort hier an der Kreisverwaltung einen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit und Attraktivität von Elms­horn. Es würde mich freuen, wenn viele Bürgerinnen und Bürger, aber auch die ortsansässigen Unter­nehmen mit ihren gewerblich genutzten E-Fahrzeugen dieses Angebot nutzen.“

„Wir als Energiedienstleister sehen E-Mobilität als einen wichtigen Baustein für die Energiewende“, sagt Udo Bottländer, Vorstandsmitglied von HanseWerk. „E-Mobilität bietet zum einen die Möglichkeit, die vor-Ort-Verwertung von regenerativem Strom zu erhöhen, zum anderen könnte eine große E-Fahrzeug-Flotte als Zwischenspeicher genutzt werden, um so die schwankende Einspeisung von Wind- und Son­nenstrom auszugleichen und das Stromnetz zu stabilisieren.“


Über HansE
Projektpartner sind die hySOLUTIONS GmbH für die übergeordnete Projektkoordination, die Geschäftsstelle der Metropolregion Hamburg für die Koordination und Kommunikation des Projektes in der Region, das Institut für Stadtbauwesen und Stadtverkehr (ISB) der RWTH Aachen University für die Entwicklung des wissenschaftlichen Modells zur Standortbewertung und die Uniper Technologies, einer Sparte der  E.ON SE und deren ortsansässigem Tochterunternehmen HanseWerk für den Aufbau und den Betrieb der Ladeinfrastruktur. 

Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren und ein Volumen von rund 3,4 Millionen Euro.

In einem ersten Schritt wurden Fahrprofile, Einwohnerdichte und Verflechtungen in der Metropolregion Hamburg analysiert und daraus Kriterien für eine bedarfs­gerechte Verteilung von Ladeinfrastruktur abgeleitet. Hierfür hat das Institut für Stadtbauwesen und Stadtverkehr ein entsprechendes Modell zur Standortfindung entwickelt. Im weiteren Projektverlauf sollen auch eine Erprobung zukunftsweisender Ladekonzepte bezüglich Technik und Geschäftsmodelle sowie eine Ermöglichung der gleichmäßigen  Nutzung von Strom aus Erneuerbaren Energien erfolgen. Darüber hinaus werden Konzepte entwickelt und erprobt, die der Markterwartung an das künftige Ladeverhalten in einer Metropolregion in drei, fünf und zehn Jahren gerecht werden sollen. Mit diesen Ergebnissen wird es möglich sein, auch nach der Projektlaufzeit den zukünftigen Ausbau der Ladeinfrastruktur weiter voranzutreiben.

Mehr Infos unter: http://metropolregion.hamburg.de/projekte-und-ideen/elektromobilitaet/


Rückfragen unter:

Metropolregion Hamburg
Marion Köhler
Pressesprecherin
Tel.: +49(0)40 42841 2604
E-Mail: presse@metropolregion.hamburg.de
www.metropolregion.hamburg.de