Presseinformation #einfachmalraus: Das Naturerlebnis liegt so nah

Metropolregion Hamburg präsentiert 66 Ausflugserlebnisse im Norden – drei davon in Dithmarschen

HELMSAND/DITHMARSCHEN. Ohne große Planung und weites Fahren können Tagesausflügler und Naturfreunde in Norddeutschland auf Entdeckungstour im Grünen gehen. Die Metropolregion startet unter dem Motto #einfachmalraus in die Ausflugssaison mit 66 Naturerlebnissen für den Norden. Auch Dithmarschen Tourismus beteiligt sich mit drei ausgewählten Tipps an der Aktion: den Salzwiesen (Kaiser-Wilhelm-Koog, Meldorfer Hafen und Wesselburenerkoog), der Fünffingerlinde im Riesewohlder Wald bei Odderade und dem Fledermauslandeplatz im Paradiestal in Burg. Die Ausflugskampagne in Dithmarschen startete am 16. Mai 2017 mit einer Salzwiesenexkursion nach Helmsand in der Meldorfer Bucht.

#einfachmalraus: Das Naturerlebnis liegt so nah

Nationalpark-Wattführer Johann P. Franzen leitete die Exkursion zu Dithmarschens einzigster Hallig Helmsand, die von Salzwiesen umgeben und in der Schutzzone I vom Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer liegt. Ein barrierefreier Fußweg verbindet Helmsand mit dem Festland. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Dithmarscher Tourist-Informationen nahmen an der Exkursion teil. Neben Wissenswertem über den Naturraum zwischen Deich und Nordsee sammelten sie Eindrücke für ihre Arbeit und informierten sich über die Kampagne #einfachmalraus. Merle Fromberg, Projektleiterin von Dithmarschen Tourismus, erklärte: „Die Ausflugskampagne lässt Natur vielseitig erleben und spricht alle Altersgruppen an. Dabei sensibilisiert die Aktion auch für den Schutz dieser einmaligen Naturräume.“

Seit über 30 Jahren veranstaltet Franzen Wattführungen und ist Mitbegründer der Wattführergemeinschaft Dithmarscher Nordseeküste und des Fachverbandes „De Wattenlöpers“: „Das Unesco-Weltnaturerbe Wattenmeer ist ein großer Anziehungspunkt für Urlauber, Tagesgäste und auch Einheimische. Mit der Kampagne der Metropolregion Hamburg werden in diesem Jahr speziell die Salzwiesen in den Mittelpunkt gerückt.“

Salzwiesen – Landschaft als Übergang zwischen Nordsee und Land

Das Nationalpark-Themenjahr widmet sich 2017 den Salzwiesen, die eine große ökologische Bedeutung für die Westküste besitzen. Die Salzwiese bildet den natürlichen Übergang zwischen Land und Meer. Dieser Naturraum im Nationalpark und Weltnaturerbe Wattenmeer entsteht durch die Gezeiten: Die Flut schwemmt Schwebteilchen an das ufernahe Watt. Diese Schlickpartikel sinken in der Ruhezeit der Flut ab und bilden mit der Zeit eine Schicht und lassen die Salzwiese wachsen. Die Salzwiese ist Heimat für zahlreiche Pflanzen und Tiere, die sich an den hohen Salzgehalt und die Überschwemmungen anpassten. Verschiedenen Vogelarten wie den Austernfischern dient die Salzwiese als Nahrungsquelle, Rast- und Brutstätte. Besonders markant ist im Sommer der bunte Blütenteppich.

Führungen zu verschiedenen Salzwiesen gibt es in der Süderstraße 12, im Kaiser-Wilhelm-Koog, in der Hafenstraße 2, am Meldorfer Hafen oder Eiderentenring 32, im Wesselburenerkoog (siehe Google Maps unter www.watterleben.de).

Fünffingerlinde im Riesewohld

Der Riesewohlder Wald bei Odderade ist mit rund sieben Quadratkilometern der größte Wald Dithmarschens. Im Namen des ursprünglich nur in seinem Nordostteil so genannten Waldes steckt das niederdeutsche Wort „Ries“ (Reisig) und meint eine Art Niederwald. Einige Waldabschnitte sind für deutsche Verhältnisse noch ungewöhnlich nahe am Zustand eines echten Urwaldes. Die sagenumwobene Fünffingerlinde ist der wohl älteste Baum des Waldes: Sie erzählt die Sage eines an dieser Stelle zu Unrecht gelynchten Mannes, der als Zeichen seiner Unschuld, die Hand zum Schwur erhob. Diese Hand überlebte in der fünfstämmigen Linde.

Dithmarschen Tourismus bietet im Rahmen der Kampagne #einfachmalraus eine Exkursion zur Fünffingerlinde am Donnerstag, 1. Juni 2017, an. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren von Dr. Volker Arnold und Walter Denker, Arbeitsgruppe Riesewohld im Verein für Dithmarscher Landeskunde, Wissenswertes über die Geschichte und Entstehung des Waldes. Anmeldungen nimmt Merle Fromberg (Telefon: 0481 – 2122553; E-Mail: fromberg@echt-dithmarschen.de) entgegen.

Parkmöglichkeiten gibt es am Landweg in Arkebek. Treffpunkt für die Führungen ist die Infostation Riesewohld, Riesewohld 2, Arkebek.

Kontakt: Dr. Volker Arnold, Verein für Dithmarscher Landeskunde, Telefon: 0481 – 88553.

Fledermäuse im Burger Paradiestal

Das Paradiestal im Luftkurort Burg ist der Lebensraum von verschiedenen Fledermaus-Arten. Vor über zehn Jahren baute Karl-Friedrich Thiessen mit Helfern das alte Trafohaus an der großen Bergstraße zu einem Fledermaushotel aus. In den Sommermonaten gewährt Thiessen in der lauen Abenddämmerung einen Einblick in die spannende Welt der Fledermäuse. Er zeigt die vielen verschiedenen Arten und macht die Geräusche anhand eines Detektors hörbar. Nebenbei erzählt er über das Leben der nachtaktiven und von Insekten ernährenden Tiere.

Treffpunkt für die Führungen ist am Klärwerk, Unterm Cleve, in Burg. Genaue Hinweise zu den Führungen erteilt die Tourist-Information Burg, Telefon: 04825 – 901194.

Auf der Website http://www.metropolregion.hamburg.de/einfachmalraus werden alle Ausflugsangebote ausführlich dargestellt, inklusive Anreise und Gastronomieempfehlungen.

Außerdem liegen die kostenlosen Faltkarten „Alltag raus, Grün rein.“ mit allen verzeichneten Ausflugstipps und der Vorstellung einzelner ausgewählter Ziele in der Metropolregion Hamburg in den Dithmarscher Tourist-Informationen aus.

Begleitend werden die Ausflugs-Ideen auf http://www.facebook.com/metropolregion.hamburg.erleben/ mit Filmen und Fotos ergänzt.

Alle Ausflügler sind herzlich eingeladen, ihre Eindrücke auf Instagram unter dem Hashtag #einfachmalraus zu teilen.

Fotomaterial zu den Ausflugserlebnissen erhalten Sie gerne unter: presse@metropolregion.hamburg.de.


Rückfragen unter:

Metropolregion Hamburg
Marion Köhler
Pressesprecherin
Tel.: +49(0)40 42841 2604
E-Mail: presse@metropolregion.hamburg.de
www.metropolregion.hamburg.de

Dithmarschen Tourismus e.V.
Merle Fromberg
Tel. 0481 – 21 22 55 3
E-Mail: fromberg@echt-dithmarschen.de