4.11.2011: Regionalkonferenz der Metropolregion Hamburg "Verkehrs-Gipfel" der Metropolregion Hamburg mit 380 Fachleuten

Regionalkonferenz am 4. November 2011 im Hamburger Rathaus

Regionalkonferenz Verkehr und Mobilität in der Metropolregion Hamburg

Verkehrsschild mit diversen Piktogrammen vor HimmelshintergrundDie norddeutschen Verkehrssysteme für Wirtschaft und Bürger zukunftsfähig und im Einklang mit der Umwelt zu gestalten - dieser Herausforderung stellten sich die Teilnehmerinnen & Teilnehmer des norddeutschen "Verkehrs-Gipfels". 380 Fachleute und Entscheider aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft haben dazu einen intensiven Dialog auf der diesjährigen Regionalkonferenz der Metropolregion Hamburg geführt.

Der Hamburger Wirtschaftssenator Frank Horch als Gastgeber positionierte sich klar für die Metropolregion indem er sagte: „Norddeutschland benötigt im nationalen Interesse wesentliche Investitionen in die Erweiterung seiner Verkehrsinfrastruktur. Die Anbindung und Einbindung der Metropolregion in die nationalen, europäischen und internationalen Netze ist für einen langfristigen wirtschaftlichen Erfolg unerlässlich. Wir müssen die Leistungsfähigkeit der Hinterlandanbindungen vor diesem Hintergrund deutlich steigern.“

Im Fokus des Programms stand die Stärkung leistungsfähiger Verkehrsnetze für Straße wie Schiene. Welche zukünftigen Bedarfe diesen Herausforderungen zu Grunde gelegt werden können, zeigten die Beiträge zu den Trends im Personen- und Güterverkehr in der Metropolregion Hamburg.

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sagte in seiner bundespolitischen Einordnung der Verkehrspolitik der Metropolregion Hamburg: "Mobilität ist ein entscheidender Faktor für Wachstum und Wohlstand. Dies gilt erst Recht für einen so großen Verflechtungsraum wie die Metropolregion Hamburg, die zu einer der Wachstumsregionen in Deutschland und Europa zählt und mit dem Hamburger Hafen ein wichtiges Tor zur Welt darstellt."

Unterschiedliche Mobilitätserfordernisse miteinander in Einklang zu bringen impliziert auch die Mitsprache betroffener Bürgerinnen und Bürger an den Verkehrsprojekten der Region. Im Sinne neuer Kommunikationsstrategien zur Begleitung großer Verkehrsprojekte wurden innovative Formen des Dialogs anhand der Projekte Y-Trasse und Feste Fehmarnbeltquerung vorgestellt.

Die schleswig-holsteinische Staatssekretärin Dr. Tamara Zieschang im Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr berichtete in ihrem Vortrag über das neu in Schleswig-Holstein eingerichtete „Dialogforum Feste Fehmarnbeltquerung“: „Das regierungsunabhängige Dialogforum ist bundesweit ein Novum und kann zukünftig auch auf andere Infrastrukturmaßnahmen in Norddeutschland übertragen werden. Ich bin davon überzeugt, dass eine enge Beteiligung der Bürger erheblich zur Transparenz und Vertrauensbildung beiträgt und trotz der unterschiedlichen Interessen der verschiedenen Teilnehmer sinnvolle und konstruktive Empfehlungen für die Planungen der Festen Fehmarnbeltquerung und der Hinterlandanbindungen auf den Tisch kommen.“

Die Teilnehmerinnen & Teilnehmer konnten zudem in unterschiedlichen Themenpanels wichtige Erkenntnisse für die kommunale und regionale Mitwirkung an der Gestaltung nachhaltiger Mobilität mitnehmen. In den Panels wurden sowohl bereits in praktischer Anwendung befindliche Mobilitätskonzepte vorgestellt als auch Zukunftsperspektiven für neue regionale Kooperationsprojekte aufgezeigt.

Insgesamt können aus den einzelnen Beiträgen auf der Regionalkonferenz wichtige Impulse für die zukünftige Zusammenarbeit im Bereich Verkehr & Mobilität in der Metropolregion Hamburg gezogen werden. Einen ausführlichen Rückblick mit den Reden & Präsentationen der Veranstaltung sowie einer Zusammenfassung der Panelinhalte finden Sie auf diesen Seiten.