Wirtschaft 4.0 Effizienz gestalten - digital!

Digitalisierung im Mittelstand erfolgreich umsetzen

Effizienz gestalten - digital!


Mittwoch, 4. Dezember 2019, 13:30 Uhr - 19:00 Uhr
Katholische Akademie Hamburg
Herrengraben 4, 20459 Hamburg


vergrößern Wirtschaft 4.0: Effizienz gestalten - digital! (Bild: istockphoto.com/muratsenel)






Der digitale Wandel schafft tiefgreifende Umbrüche in der Wirtschaft, auch in Mittelstand und Handwerk. Die Produktion verzahnt sich mit modernster Informations- und Kommunikationstechnik. Neue Produktionsverfahren, Geschäftsmodelle und Produkte entstehen. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, die individuellen Chancen zu erkennen und die Möglichkeiten im eigenen Betrieb zu nutzen. Geschäftsmodelle, Prozesse, Produkte und Services stehen auf dem Prüfstand und können häufig optimiert werden. Dabei ist IT-Sicherheit zu gewährleisten. Bei den Veränderungsprozessen müssen die eigenen Mitarbeiter mitgenommen werden.

In der Veranstaltung geben Experten und Mittelständler praxisnahe Impulse:

  • Einführung und Podiumsdiskussion bieten Impulse und strategische Anregungen, wie die Umsetzung von Digitalisierung im Unternehmen gelingen kann.
  • Praxisbeispiele vertiefen vier Themenschwerpunkte:
    - Panel 1: Digitale Geschäftsmodelle entwickeln
    - Panel 2: Prozesse digital optimieren
    - Panel 3: IT-Sicherheit gestalten
    - Panel 4: Mitarbeiter für Digitalisierung gewinnen
    (Weitere Informationen zu den vier Panels finden Sie unten auf der Website.)
  • Der Roadshow-Bus „Mobile Fabrik“ zeigt von 13:30 Uhr bis 19:00 Uhr digitale Lösungen zum Anfassen.
  • Die Referenten und die Ansprechpartner der Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren Hamburg, Hannover und Kiel sowie des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Kommunikation stehen für Fragen und Gespräche zur Verfügung. 

Flyer zum kostenlosen Download

Anmeldung: https://mrh.veranstaltungen.hamburg.de

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Panel 1:  Digitale Geschäftsmodelle entwickeln

Informationen zum Panel:
Unabhängig von Branche oder Betriebsgröße muss sich heute jedes Unternehmen der Digitalen Transformation stellen, ob in Produktions- oder Dienstleistungsunternehmen, Handel oder Handwerk. Damit einhergehend werden Daten, Dienstleistungen und eine stärker vernetzte Wertschöpfung zu Eckpfeilern ihrer Geschäftsmodelle. Derartige Geschäftsmodell-Innovationen bedürfen umfangreicher Veränderungen der Unternehmenskultur, etablierter Strukturen, Kompetenzen und Prozesse und treffen daher in traditionsreichen Mittelstandsunternehmen häufig auf Schwierigkeiten.

Erfahren Sie in diesem Panel, wie Geschäftsmodelle, die sich über Jahre und Jahrzehnte entwickelt haben, neu – digital – gedacht werden können. Die Referenten berichten, wie sich ihre Traditionsunternehmen den neuen Herausforderungen gestellt haben. Es wird gezeigt, wie der digitale Transformationsprozess erfolgreich gestaltet und neue Geschäftsmodelle entwickelt werden können.

Moderation:
Prof. Dr. Carsten Schultz, Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kiel
www.digitales-kompetenzzentrum-kiel.de

1.1   Innovation im Anlagenbau

Dr. rer. nat. Alexander Mildner, Leiter Forschung und Entwicklung
GREIF-VELOX Maschinenfabrik GmbH, Lübeck

www.greif-velox.com

Das Unternehmen:
Im elften Jahrhundert gründeten Mönche die Greifen-Mühle, wo sie Mehl herstellten und für die Gemeinde absackten. Daraus entwickelte sich die inzwischen weltweit agierende GREIF-VELOX GmbH als Unternehmen für Absackanlagen, Abfülltechniken und Palettierung für die Branchen Chemie, Petrochemie, Lebensmittel und Baustoffe. Das Unternehmen hat 150 Mitarbeiter.

Inhalt des Praxisbeispiels:
1.000 Jahre Innovation – Beispielumsetzungen aus dem Anlagenbau: Zwischen der Gründung der Greifen-Mühle mit der damals noch händischen Absackung von Mehl und der heutigen Arbeit, der Konzeption und Herstellung von Maschinen mit diversen digitalen Vorteilen, hat es einen großen technologischen Wandel gegeben. Herr Dr. Mildner, Leiter Forschung und Entwicklung bei der GREIF-VELOX GmbH, berichtet, wie sich das traditionsreiche Unternehmen mit Hilfe ständiger Innovationen und Weiterentwicklung des Geschäftsmodells immer wieder neu erfunden hat.

1.2   Traditionsunternehmen werden digital   

Dr. Stefan Nehlsen, Geschäftsführer
Mankenberg GmbH, Lübeck

www.mankenberg.de

Das Unternehmen:
Die Mankenberg GmbH besteht wurde 1885 gegründet und ist seit 1945 am Standort Lübeck ansässig. Das Unternehmen ist ein weltweit agierender Hersteller von selbsttätigen Regelarmaturen u. a. für die Branchen Maschinen- und Anlagenbau, Chemietechnik, Energieerzeugung, Öl & Gas, Pharma, Lebensmittel, Biotechnologie und Umwelt, Raumfahrt, Flug- und Schiffstechnik.

Inhalt des Praxisbeispiels:
Innovation und Beständigkeit – Digitale Transformation in Traditionsunternehmen umsetzen: Text wird kurzfristig ergänzt.

1.3   Stadtwerke erfinden sich neu

Ass. jur. Markus Prang, Geschäftsführer
Stadtwerke Geesthacht GmbH, Geesthacht

www.stadtwerke-geesthacht.de

Das Unternehmen:
Die Stadtwerke Geesthacht sind das lokale Energieversorgungsunternehmen für die Region Geesthacht. Die Stadtwerke betreiben die entsprechende Infrastruktur und bieten darüber hinaus Produkte rund um Strom, Erdgas, Wasser, Wärme sowie Media (Internet, Telefonie, TV) und digitale Lösungen (Glasfasernetz, Cloud) an.

Inhalt des Praxisbeispiels:
Von der Infrastruktur zum Geschäftsmodell - Wie Stadtwerke sich neu erfinden müssen: Die Stadtwerke Geesthacht sind ein gutes Beispiel für die durch die Energiewende getriebene Diversifizierung und Neuentwicklung von Geschäftsmodellen in der Energiewirtschaft.

Panel 2:  Prozesse digital optimieren

Informationen zum Panel:
Keine Branche und kein Unternehmen können sich erfolgreich der Digitalisierung verweigern, aber jede Branche und jedes Unternehmen können erfolgreich digitalisieren. Ob Textilreinigung, Logistikunternehmen oder anspruchsvolle Auftragsfertigung, in jedem Betrieb müssen Prozesse erfolgreich gemanagt werden. Dazu gehören die digitalen Prozess-Lösungen ebenso wie die Einstellung der Mitarbeiter dazu, weil nur sie die digitalen Lösungen zur Anwendung bringen und erfolgreich einsetzen können.

In diesem Panel erfahren Sie, wie digitale Lösungen erfolgreich zur Prozessoptimierung in Unternehmen eingeführt und angewendet werden, welche Herausforderungen dafür zu meistern sind und wie Sie damit den Weg zur erfolgreichen Digitalisierung Ihres Unternehmens beginnen.

Moderation:
Rudolf Neumüller und Nadine Berrer, Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Hamburg
www.kompetenzzentrum-hamburg.digital

2.1   „Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit“

Oliver Haack, Unternehmensentwicklung, Digitalisierung
Kreyenberg GmbH, Norderstedt

www.kreyenberg.eu

Das Unternehmen:
Die Kreyenberg GmbH ist ein Familienunternehmen mit mehr als 60 Jahren Erfahrung in der Herstellung von Präzisionsdreh- und Frästeilen nach individuellen Kundenwünschen. 235 Mitarbeiter sind am Unternehmenssitz Norderstedt tätig.

Inhalt des Praxisbeispiels:
Digitalisierung im Handwerk bedeutet Standorterhalt - frei nach dem Motto: „Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit“. Herr Haack berichtet, wie er die Unternehmensentwicklung insbesondere im Bereich Digitalisierung vorantreibt. Die maßgebliche Einbeziehung der Mitarbeiter in die Veränderungen ist dabei von besonderer Bedeutung.

2.2   Digitale Transformation im Logistikbereich

Merlin A. Müller, Geschäftsführer
SITRA Spedition GmbH, Hamburg

www.sitra-spedition.de

Das Unternehmen:
Die SITRA Spedition GmbH befindet sich seit zwei Jahren im digitalen Transformationsprozess. Dabei werden die Bereiche Arbeit und Führung 4.0, Unternehmenskultur, moderne Prozessgestaltung und digitales Geschäftskonzept teilweise eigenständig, teilweise mit Partnern entwickelt. Als kleines Unternehmen mit 34 Mitarbeitern ist die Herausforderung, gerade im finanziellen Bereich, erheblich. Nur mit viel Eigenleistung können wichtige Schritte in Richtung (digitale) Zukunft unternommen werden.

Inhalt des Praxisbeispiels:
Die Digitalisierung macht auch vor kleinen und mittelständischen Logistikunternehmen nicht Halt. Wie kann die Digitalisierung den Logistikprozess für alle Beteiligten vereinfachen? Wie kann ich meine Mitarbeiter auf die digitale Transformation vorbereiten? Mit diesen Fragen beschäftigt sich auch Merlin A. Müller, Geschäftsführer der SITRA Spedition GmbH. Er bereitet sein Unternehmen in vielen Bereichen auf die voranschreitende Digitalisierung vor und möchte mit seinem Vortrag einen Erfahrungsbericht und Tipps zur digitalen Transformation im Logistikbereich geben.

2.3   Textilpflege mit digitalen Hilfsmitteln

Björn Schlender, Inhaber
Textilpflege Schlender, Buxtehude

www.textilpflege-schlender.de

Das Unternehmen:
Die Textilpflege Schlender wurde 2010 durch Übernahme einer kleinen Reinigung mit Heißmangel in Neu Wulmstorf gegründet. Das Unternehmen mit 25 Mitarbeitern bietet seinen Kunden an den Standorten Buxtehude, Harsefeld und Neu Wulmstorf Textilreinigung, Wäscherei, Gardinen- und Sonnenschutzpflege sowie Pferdedeckenreinigung. Seit 2017 wird die Textilpflege-Dienstleistung inklusive Logistik-Abwicklung Schritt für Schritt mit digitalen Services optimiert. Diese Erweiterung des traditionellen Geschäftsmodells ermöglicht die Erschließung neuer Kundengruppen.

Inhalt des Praxisbeispiels:
Digitalisierung ist vielfältig und fängt bei der eigenen Internetseite an. Das Kaufverhalten der Kunden hat sich verändert. Heute informieren sich die kritischer gewordenen Kunden über diverse Kanäle stärker selbst. Der Markt ist transparent. Wer mit modernen Medien, kundennah und authentisch über sein Unternehmen, Waren und Dienstleistungen informiert, hat gewonnen. Wie das gehen kann und welche Herausforderungen er dabei gemeistert hat, berichtet Textilreinigungsmeister Björn Schlender, Geschäftsführer der Textilpflege Schlender. Er hat seine "klassische Textilpflege" auf die Digitalisierung vorbereitet und möchte seine Erfahrung mit Ihnen teilen.

Panel 3:  IT-Sicherheit gestalten

Informationen zum Panel:
Von IT-Angriffen und Wirtschaftsspionage ist potenziell jedes Unternehmen betroffen – unabhängig von Branche oder Größe. Die Sicherheitsmaßnahmen in Unternehmen sind oftmals unzureichend. Kommt es zu einem Schadensfall, wird dies nicht nur sehr schnell sehr teuer, sondern unter Umständen auch existenzgefährdend.

Die Teilnehmer bekommen einen Überblick über Strategien und die Bedeutung der IT-Sicherheit. Sie erfahren exemplarisch, welche Fallstricke bei einer Aktualisierung oder Neuaufstellung der IT-Sicherheit lauern können, wie man sie umgehen kann und wie man insgesamt am besten vorgeht, um das Unternehmen und seine Geschäftspartner zu schützen.

Moderation:
Christopher Tebbe, Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Hannover
www.mitunsdigital.de

3.1   Angriffe abwehren und IT-Schutz aufbauen

Jörg Peine-Paulsen
Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport - Wirtschaftsschutz

https://www.verfassungsschutz.niedersachsen.de/wirtschafts_geheimschutz/wirtschaftsschutz

Das Unternehmen:
Der Wirtschaftsschutz ist Teil des niedersächsischen Verfassungsschutzes. Die Hauptaufgabe ist der Schutz sensibler Bereiche der Wirtschaft vor Wirtschaftsspionage, wovon auch kleine und mittelgroße Unternehmen (KMU) betroffen sind. Ziel ist es, Spionageaktivitäten abzuwehren und in der Wirtschaft durch Beratung und Aufklärung Sicherheitsmaßnahmen gegen solche Angriffe zu initiieren.

Inhalt des Praxisbeispiels:
Von Wirtschaftsspionage kann jedes Unternehmen betroffen sein – unabhängig von Branche oder Größe. Anhand einiger Beispiele wird verdeutlicht, wie Angreifer vorgehen, welche Ziele vorwiegend im Fokus stehen und welche Zielrichtung einzelne Angreifer(-gruppen) verfolgen. Die Sicherheitsmaßnahmen in Unternehmen sind oftmals unzureichend und im Hinblick auf aktuelle Bedrohungen nicht mehr zeitgemäß. Kommt es zu einem Schadensfall, wird dies nicht nur sehr schnell sehr teuer, sondern unter Umständen auch existenzgefährdend. Die Teilnehmer sollen einen Einblick bekommen, worauf zu achten ist und wie man sich auf aktuelle Gefahren und Bedrohungen vorbereitet und wie man sich dagegen wappnet.

3.2   Aus Erfahrungen lernen, wie man mit Angriffen umgeht

Jan Detert
Detert Edelstahlverarbeitung, Lehrte

www.detert-edelstahl.de

Das Unternehmen:
Detert Edelstahlverarbeitung wurde 1968 als Meisterbetrieb gegründet. Die Detert Edelstahlverarbeitung ist Partner in Sachen Be- und Verarbeitung von Edelstahl, Aluminium und Messing.

Inhalt des Praxisbeispiels:
IT-Angriffe machen vor dem Mittelstand nicht halt. Dies hat auch Jan Detert, Detert Edelstahlverarbeitung in Lehrte, erfahren. Nach einem Angriffsversuch, der noch rechtzeitig erkannt wurde, hat er die IT-Sicherheit seines Unternehmens neu ausgerichtet. Jan Detert berichtet von seinen Erfahrungen und von der Einführung neuer Schutzmaßnahmen im Betrieb, um andere Unternehmen für die Gefahren zu sensibilisieren und ihnen Tipps zu geben, wie man mit Angriffen umgeht und sich schützen kann.

3.3   Produktionsdaten und Messwerte sicher und datenschutzkonform verwalten

Marcel Weidemeier, IT-Systemadministrator
SH-TOOLS GmbH, Hannover

www.sh-tools.com

Das Unternehmen:
Die SH-Tools GmbH ist ein Start-up, das sich mit industrieller und maschineller Digitalisierung beschäftigt. Auf Basis von 25 Jahren Erfahrung in der präventiven Instandhaltung ist die Idee zu der ToolBox 4.0 entstanden. Sie ist ein Software-Analyse-Werkzeug für die Langzeitüberwachung von Aggregaten wie Motoren und Pumpen und von Prozessen. Sie ermöglicht eine vorrausschauende Wartung für weniger Stillstände, geringere Kosten und höhere Planungssicherheit.

Inhalt des Praxisbeispiels:
Die Teilnehmer bekommen einen Überblick über Strategien und die Bedeutung der IT-Sicherheit, speziell für die Digitalisierung von industriellen Anlagen. Schwerpunkt des Praxisbeispiels ist der sichere Umgang mit Produktionsdaten und Messwerten von Kunden und wie diese datenschutzkonform gesichert, gespeichert und archiviert werden können.

 

Panel 4:  Mitarbeiter für Digitalisierung gewinnen

Informationen zum Panel:
Digitalisierung ist eine unternehmerische Herausforderung. Es geht darum, eigene digitale Visionen in Unternehmensstrategien zu integrieren, bestehende Geschäftsmodelle kritisch zu hinterfragen und sich an neuen Rahmenbedingungen auszurichten. Rein betriebswirtschaftliche Kalkulationen genügen dazu nicht. Auch keine rein technologische Betrachtung. Es braucht vielmehr eine Unternehmenskultur, die offen für Ideen ist, Gestaltungsspielräume schafft und die betroffenen Mitarbeiter integriert. Umso entscheidender ist es, als Führungspersönlichkeit eine motivierende und dem digitalen Wandel zugewandte Haltung aufzubauen und diese Haltung auch den Mitarbeitern zu vermitteln. Das Panel bietet zu diesen Punkten methodische Ansätze und einen praxisnahen Erfahrungsaustauch.

Moderation:
Prof. Dr. Thomas Thiessen, Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kommunikation, Potsdam
www.kompetenzzentrum-kommunikation.de/

4.1   Akzeptanz schaffen: Einführung einer digitalen Zeiterfassung

Jonni Borgmann, Geschäftsführer
Borgmann Garten- und Landschaftsbau GmbH

www.borgmann-garten.de

Das Unternehmen:
Seit 1998 steht das Unternehmen Borgmann Garten- und Landschaftsbau GmbH mit Sitz in Rellingen bei Hamburg und über 100 Mitarbeitern für eine ganzheitliche Gestaltung von Gartenanlagen vom Entwurf bis zur Ausführung und Pflege, inklusive Schwimmteiche und Dachgärten. Als mittelständischer Handwerksbetrieb befassen sich der geschäftsführende Inhaber Jonni Borgmann und sein Team sehr intensiv mit den Möglichkeiten der Prozessoptimierung über digitale Instrumente und einer nachhaltigen Unternehmenssicherung.

Inhalt des Praxisbeispiels:
Die Teilnehmer erfahren, wie die Mitarbeiter der Borgmann GmbH aktiv in Veränderungspro­zesse beispielsweise rund um die Einführung einer digitalen Zeiterfassung eingebunden wer­den. Schwerpunkthema sind kreative Dialog-Methoden und konkrete Instrumente, wie im Unternehmen die Motivation und Akzeptanz für Veränderungen gestärkt werden und die Mitarbeiter den digitalen Wandel mitgestalten.

4.2   Akzeptanz schaffen: Umstellung auf eine Web-basierte Abwicklung der Werkstattaufträge

Michael Lange, Leiter Stabsstelle Organisation und Revision
Studierendenwerk Hamburg - Anstalt des Öffentlichen Rechts

www.studierendenwerk-hamburg.de

Das Unternehmen:
Das Studierendenwerk Hamburg unterstützt mit 680 Mitarbeitenden und seinen Leistungen mehr als 70.000 Studierende und die Hamburger Hochschulen auf wirtschaftlichem und sozialem Gebiet. Das Studierendenwerk betreibt 36 gastronomischen Einrichtungen, 26 Wohnanlagen, fünf Kitas und die Beratungszentren für seine Kunden. Die Betriebswerkstatt mit den Gewerken Metall, Elektro, Tischler, Maler und Sanitär/Heizung unterstützt die Kollegen und Kunden vor Ort mit handwerklichen Dienstleistungen.

Inhalt des Praxisbeispiels:
Jährlich bearbeitet die Betriebswerkstatt rund 2.000 Werkstattaufträge als interne Dienstleistung für die Verwaltung und die Außenstellen des Studierendenwerks Hamburg.

Die Teilnehmer erfahren, welche vielschichtigen Herausforderungen bei dem Prozessablauf „Werkstattauftrag“ identifiziert und in Lösungen überführt wurden. Das Praxisbeispiel berichtet, wie es gelingen kann, betriebsinterne Prozesse neu zu denken und wie Mitarbeiter motiviert werden, eigene Vorschläge in die Umorganisation einzubringen.

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