Energiekalender 2014 Umsetzung der Energiewende: Gebäudeeffizienz

Die Gebäudeeffizienz gibt Auskunft über das Verhältnis zwischen Nutzen und Aufwand, in dem bei der Gebäudenutzung Energie verbraucht wird. Dabei ist nicht nur die dem Raum zur Verfügung gestellte Wärme von Bedeutung, sondern auch die an der Gebäudegrenze übergebene Endenergie.

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Themen des Energiekalender 2014 der Metropolregion Hamburg: Solarenergie, Gebäudeeffizienz, Energieeinsparung, Forschung, Bioenergie, Elektromobilität, Windenergie, Brennstoffzelle, Energiespeicher, Netzausbau, CO2-Senke, Nachhaltige Mobilität

Das Kalenderblatt zeigt eine Thermografie-Aufnahme. Darin werden Wärmebrücken, an denen vermehrt Wärmeenergie nach außen verloren geht, mit einer roten bis gelben Farbe sichtbar gemacht.

Eine gute Übersicht über Gebäudeeffizienz und Bauarten geben Gebäudetypologie-Untersuchungen. Gebäudetypologien sind mittlerweile gute Grundlagen für wirtschaftliche und energieeffiziente Sanierungen. Darin werden Bauten bestimmter Jahrgänge zusammengefasst vorgestellt und wesentliche Baumerkmale und „energetische Zustände“ beschrieben.

Auf den Seiten des IWU finden Sie eine Übersicht über die Gebäudetypologie für Deutschland (PDF).

Einen Leitfaden der ARGE SH für wirtschaftliche und energieeffiziente Sanierungen verschiedener Baualtersklassen finden Sie auf dieser Webseite der Landesregierung Schleswig-Holstein

Welche Vorgaben gibt es?

Für die Gebäudeenergieeffizienz gibt es in Deutschland seit der ersten Wärmeschutzverordnung von 1977 Vorgaben, die seitdem immer wieder verschärft wurden, zuletzt 2013 mit der Energieeinsparverordnung EnEV 2014 (Verordnung über energiesparenden Wärmeschutz und energiesparende Anlagentechnik bei Gebäuden).

In der Gesamtbilanz eines Gebäudes kann man nach der Energieeinsparverordnung EnEV den Faktor baulichen Wärmeschutz und den Faktor Anlagentechnik in gewissem Maße miteinander verrechnen, also eine nicht so gute Wärmedämmung mit einer effizienten Heizanlage ausgleichen oder umgekehrt.

Die Energieeinsparverordnung (EnEV) ist ein Teil des deutschen Wirtschaftsverwaltungsrechtes. Darin werden Bauherren bautechnische Standardanforderungen zum effizienten Betriebsenergiebedarf ihres Gebäudes oder Bauprojektes vorgeschrieben. Sie gilt für Wohngebäude, Bürogebäude und gewisse Betriebsgebäude und macht Vorgaben für Neubauten und (energetische) Modernisierungen. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) erläutert die wesentlichen Inhalte der Novellierung der Energieeinsparverordnung (EnEV)

Die Hauptanforderungsgröße in der EnEV ist der Jahresprimärenergiebedarf im Vergleich zu einem Referenzgebäude gleicher Geometrie und Abmessung und vorgegebenen technischen Eigenschaften. Zusätzlich einzuhalten ist ein vom Gebäudetyp abhängiger Grenzwert für den auf die wärmeübertragende Umfassungsfläche bezogenen Transmissionswärmeverlust.

Die EnEV stellt auch Anforderungen an den sommerlichen Wärmeschutz und ermöglicht die Berücksichtigung solarer Wärmegewinne.

Hinweise zur europäischen Energieeffizienz-Richtlinie finden Sie auf der Webseite www.energieeffizienz-online.info 

Der deutsche „Marktansatz“ zur Erschließung der Energieeffizienzpotenziale

Ziel der deutschen Energieeffizienzpolitik ist, dass die wirtschaftlichen Energieeffizienzpotenziale durch die Marktakteure erschlossen werden. Den gesetzlichen Rahmen gestaltet der Staat mit ordnungsrechtlichen Instrumenten, beispielsweise mit der Energieeinsparverordnung im Gebäudebereich oder dem Energieverbrauchsrelevante-Produkte-Gesetz für energieverbrauchsrelevante Geräte.

Der deutsche, marktorientierte Energieeffizienzansatz zeichnet sich durch eine Vielzahl an Instrumenten und Maßnahmen auf der Ebene des Bundes, der Länder und Kommunen aus, die sich in die Bereiche Ordnungsrecht, Förderung und Marktinstrumente im engeren Sinne strukturieren lassen.

Rechtsgrundlagen

Fördermöglichkeiten

Maßnahmen

 

Gesetzliche Anforderungen an Gebäudequalität + Energieverbrauch für Neubauten + Sanierungen (EnEV)

Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G)

Energieverbrauchsrelevante-Produkte-Gesetz (EVPG)

Energieverbrauchskennzeichnunggesetz (EnVKG)

BAFA-Vor-Ort-Energieberatung

KfW - Energieeffizient sanieren

Marktanreiz-Programm

 

Einsatz hocheffizienter Querschnitts­technologien

Produkt- und Anbieterübersichten

Energieausweis

Pilotprojekte

Information & Motivation

Qualifizierung von Fachleuten

Gute Beispiele zum Nachlesen

Kontakt

Nina Dohrmann

Internet, Öffentlichkeitsarbeit, Unternehmensbeirat, Metropolitaner

Geschäftsstelle der Metropolregion Hamburg
Alter Steinweg 4
20459 Hamburg
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