Kultur Leitprojekt Grenzgeschichte(n)

Die Metropolregion Hamburg will mit dem Leitprojekt Grenzgeschichte(n)  an die ehemalige innerdeutsche Grenze auf dem Gebiet der Metropolregion Hamburg erinnern.

Leitprojekt Grenzgeschichte(n)

In Zusammenarbeit mit dem Institut für Didaktik der Demokratie der Leibniz Universität Hannover wurde eine Bestandsaufnahme von Erinnerungsorten und Museen durchgeführt und Handlungsempfehlungen erarbeitet.

Die Orte sollen befähigt werden, Touristen, Durchreisenden und Bewohnern in einem abgestimmten Konzept die Erinnerungslandschaft entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze auf zeitgemäße Art und Weise und einem dem Thema angemessenen Niveau zu vermitteln. Die Orte sollen vernetzt und unter anderem ihre Außendarstellung verbessert werden. Die einzelnen Bausteine des Projektes finden Sie hier.

In der zweiten Stufe des Leitprojektes werden Teilprojekte, auf der Grundlage der Handlungsempfehlungen identifiziert. Weitere Informationen zum Teilprojekteprozess erhalten Sie auf Anfrage bei der zuständigen Projektkoordinatorin Sylvia Kannegießer .

Für die Durchführung des Projektes ist eine Gesamtlaufzeit von 36 Monaten veranschlagt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 630.000 €. Die Metropolregion Hamburg fördert das Leitprojekt mit 504.000 €. Das Projekt endet im Mai 2021.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg hat sich bereit erklärt, die Federführung für dieses Leitprojekt zu übernehmen. Mit zusätzlichen 126.000 Euro beteiligen sich die Kreise und kreisfreien Städte entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze: Lübeck, Herzogtum Lauenburg, Nordwestmecklenburg, Ludwigslust-Parchim, Lüneburg, Lüchow-Dannenberg und Uelzen.

Projektpartner sind zudem die Landeszentralen für politische Bildung in Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen sowie die Biosphärenreservatsämter Schaalsee, Niedersächsische Elbtalaue und Flusslandschaft Elbe-MV. Weitere Infos zu den Zielen des Leitprojektes Grenzgeschichte(n) finden Sie hier.


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