Industriekultur -Brücken Elbbrücke Grauerort

An der Elbe bei Stade liegt die gut erhaltene preußische Festung Grauerort. Seit 1914 diente sie als Minendepot und bekam dafür 1926 eine eindrucksvolle Landungsbrücke.

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Die Festungsanlage Grauerort an der Elbe nördlich von Stade gehört zu den herausragenden historischen Militäranlagen in Deutschland. Schon 1895 hatte sie als preußische Festung ausgedient und wurde von 1914 bis 1945 als Minendepot genutzt. Bei dem reibungslosen Transport in die Anlage half seit 1926 eine in die Elbe gebaute Landungsbrücke. Über diese Brücke wurden die Schiffe bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges direkt im Fluss beladen. Eine Feldbahn verband sie mit dem Depot. Trotz der verschiedenen Funktionen wurde die Festung nie zerstört.

Von 1960 bis 1985 zerlegte die Firma Kaus & Steinhausen hier Munition. Anschließend verfiel die Festung, bis ein Verein sie 1997 übernahm und sich seitdem um den Erhalt bemüht. Die denkmalgeschützte Anlage wird schrittweise wieder in den Ursprungszustand versetzt und kulturell genutzt. Daneben betreiben Eisenbahnfreunde eine Feldbahn. Auf der Strecke zwischen dem Lokschuppen und dem Deich an der Elbe können auch Besucher mitfahren. Die Landungsbrücke dagegen darf nicht betreten werden. Mit dem Lokal „Klein Helgoland“ hatte sie noch bis 1960 als Ausflugsziel für Schiffe der Hamburger Reederei Hadag gedient.

Ort: Schanzenstraße 52 / Elbstraße, OT Abbenfleth, 21683 Stade

Informationen:

www.grauerort.com

festungsbahn-grauerort.jimdo.com

Kontakt:

Verein Festung Grauerort e.V.
Schanzenstraße 52

21683 Stade OT Abbenfleth

Tel. 0 41 46 / 92 97 01
E-Mail: info@grauerort.de

Kurzprofil:

Typ: Balkenbrücke für Schiffsumschlag

Baujahr: 1926

Tragwerk: Parallelträger aus Stahlfachwerk, Betonpfeiler

Länge: 250 Meter