Industriekultur - Hafenanlagen Hafen Altona

Zwischen dem Museumshafen Oevelgönne und der Fischauktionshalle befand sich bis in die 1990er Jahre der Hafen von Altona. Viele Neubauten veränderten seinen Charakter erheblich.

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Die Lage an der Elbe und dem mehr als 20 Meter hohen Geesthang dahinter sowie die Konkurrenz zu Hamburg haben die Geschichte von Altona bestimmt. Dank der Elbe hatte die bis 1937 selbstständige Stadt Zugang zu einem leistungsfähigen Schifffahrtsweg; wegen des Geesthangs aber war der Platz im Altonaer Hafen knapp. Der 1722-24 angelegte Holzhafen markiert seinen Kern. Von hier aus dehnte sich der Hafen nach Westen aus. Die alles durchquerende Große Elbstraße war einst ein wichtiges Quartier zum Wohnen und Arbeiten. Um 1900 wandelte sie sich zu einer Geschäfts- und Industriestraße: Speicher und Fabriken standen hier dicht an dicht.

Bis in die 1930er Jahre hinein wurde der Altonaer Hafen für den Stück- und Massengutumschlag mehrfach grundlegend modernisiert. An die letzte Phase erinnern die zu Bürohäusern umgebauten Kaispeicher D und G an der Straße Neumühlen sowie der am Fischereihafen 1937 eingeweihte Fischmarkt. Weitere historische Bauten sind die Fischauktionshalle, die Getreidemühle Lange, die Mälzerei Naefeke („Stilwerk“) und die ehemalige Maschinenfabrik Groth & Degenhardt in der Nähe. In den 1990er Jahren erlosch die Hafenfunktion weitgehend.

Ort: Neumühlen, 22763 Hamburg / Große Elbstraße, 22767 Hamburg

Informationen:

stadtteilarchiv-ottensen.de

Kontakt:

Stadtteilarchiv Ottensen e.V.
Geschichtswerkstatt für Altona
Zeißstraße 28, 22765 Hamburg
Tel. 040 / 3 90 36 66

Kurzprofil:

Typ: Hafen für die See- und Binnenschifffahrt, Schwerpunkt Fischerei
Gewässer: Elbe
Baujahr: erster moderner Hafen von 1841, mehrfach erweitert und modernisiert

Zum ProgrammProgramm_Industriekultur-Orte-Hamburg