Industriekultur - Museen Detlefsen-Museum Glückstadt

Die Glückstädter Fischerei und der von hier aus betriebene Walfang sind Themen des örtlichen Detlefsen-Museums. Es steht am Fleth, einem stadtbildprägenden Kanal.

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Tage der Industriekultur 2019, Programm, Festival, Häfen, Wasser, Elbe, Schiffe, Kanäle, Schleusen, Fabriken, Museen, Technikgeschichte, Metropolregion Hamburg, Tourismus

Der Glückstädter Matjes ist eine beliebte kulinarische Spezialität. Traditionell wird der neu angelandete Hering einmal im Jahr bei den Matjeswochen gefeiert. Die Basis dafür legte einst die örtliche Heringsfischerei. Sie entwickelte sich zu einem bedeutenden Wirtschaftszweig für die Kleinstadt an der Niederelbe, lohnt aber heute nicht mehr. Das größte Unternehmen war die von 1893 bis 1976 bestehende Glückstädter Heringsfischerei AG. Doch der Sprott- und Heringsfang war schon vorher ein wichtiges Zusatzgeschäft für die Hochsee- und Elbfischer gewesen. Die Sprotten wurden vorwiegend um 1900 als Felddünger von den Glückstädter Gemüsebauern geschätzt, was beträchtliche olifaktorische Nebenwirkungen hatte...

Die Geschichte der örtlichen Fischerei und des zwischen 1671 und 1863 von den Grönlandfahrern von Glückstadt aus betriebenen Walfangs sind Themen des örtlichen Detlefsen-Museums, das in einem 1632 erbauten Palais der Renaissance untergebracht ist. Vor dem Haus befindet sich das stadtbildprägende Fleth. Dieser einst zugeschüttete, dann aber wieder rekonstruierte Graben war der Hauptarm eines verzweigten, der Entwässerung und dem Warentransport dienenden Kanalsystems.

Ort: Am Fleth 43, 25348 Glückstadt

Informationen:
www.detlefsen-museum.de

Geöffnet dienstags bis sonntags von 14 bis 17 Uhr.
Kostenlose App zur Geschichte der Fischerei in Glückstadt „Glückstadt erleben“.

Kontakt:
Detlefsen-Museum im Brockdorff-Palais
Am Fleth 43
25348 Glückstadt
Tel. 0 41 24 / 93 76 30
E-Mail: museum@glueckstadt.de

Kurzprofil:

Typ: Stadthistorisches Museum
Themen: Fischerei, Walfang, Stadt- und Festungsgeschichte, Toleranzstadt Glückstadt
Gründung: 1894
Museumsbau: Brockdorff-Palais, Renaissancebau von 1632

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