Industriekultur - Museen Buxtehude Museum

Am Ende der schiffbaren Este entstanden eine Wassermühle und ein Hafen: die Keimzelle der Stadt Buxtehude, deren Geschichte im Buxtehude Museum erzählt wird.

Buxtehude Museum

Die Industrialisierung entwickelte sich in Buxtehude ähnlich wie in den anderen Städten entlang der Elbe. Doch über den Nebenfluss Este war die Stadt schon seit ihrer Gründung 1285 mit Schiffen erreichbar. Sie wurde als erste in Deutschland planmäßig um ein zentrales und somit geschütztes Hafenbecken herum gebaut. Außer der Getreidemühle am Fleth gab es in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Hafennähe eine Steingutfabrik, eine Dampfsägemühle sowie eine Werft. Außerdem entwickelte sich hier 1854 aus einer Kalkbrennerei die erste Zementfabrik Deutschlands, das Werk Brunckhorst & Westfalen. Nach dem Großen Brand in Hamburg 1842 erlebte diese Fabrik, die schon 1912 wieder geschlossen wurde, einen großen Aufschwung und lieferte Baustoffe für den Wiederaufbau. Heute steht dort der mächtige Bau der Kattau-Mühle.

In dem von 2015 bis 2021 sanierten und erweiterten Buxtehude Museum bietet ein interaktives Stadtmodell vertiefende Informationen zur Geschichte der Hansestadt. Außerdem werden unter anderem wirtschaftliche Themen beleuchtet, wozu auch die Herausbildung von Industriebetrieben mit den wiederkehrenden Veränderungen des Stadtbildes gehören.

Ort: St.-Petri-Platz 11, 21614 Buxtehude

Informationen:

buxtehudemuseum.de

Kontakt:

Buxtehude Museum für Regionalgeschichte und Kunst
St.-Petri-Platz 11
21614 Buxtehude

Tel. 0 41 61 / 50 79 70
E-Mail: info@buxtehudemuseum.de

Kurzprofil:

Typ: Stadthistorisches Museum

Themen: Buxtehude in der Moderne, Handwerk, Wohnkultur

Gründung: 1913

Bau: Museumsbau von 1913, mit Anbauten 1992 und 2019 vergrößert

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Scarlett Ludwig

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