Industriekultur - Schöpfwerke Burgbeckschöpfwerk Himmelpforten

Das 1928 an der Oste in Betrieb genommene Burgbeckschöpfwerk wurde 1961/62 modernisiert und ausgebaut. 2022 wird es durch ein Neubau ersetzt.

Burgbeckschöpfwerk Himmelpforten

Das Schöpfen von Wasser ist in der Marsch auf beiden Seiten der Oste alltäglich. Allein zum Unterhaltungsverband Untere Oste gehören in einem riesigen Gebiet zwischen Bremervörde und der Elbe 108 Polder- und Stufenschöpfwerke, 41 Mündungsschöpfwerke sowie 32 Siele. Bei jedem Niedrigwasser öffnen sich Siele, so dass überflüssiges Wasser aus dem Binnenland in die Oste fließen kann. Bei höheren Wasserständen transportieren Schöpfwerke das Wasser außendeichs.

1928 baute die damalige Gemeinde Engelschoff mit dem Burgbeckschöpfwerk eine äußerst moderne Anlage. Die Pumpe dort wurde von einem großen Dieselmotor angetrieben, während Nachbarschöpfwerke noch mit Dampfkraft arbeiteten. 1961/62 bekam das Burgbeckschöpfwerk drei neue, von Elektromotoren angetriebene Pumpen mit höherer Leistung. Denn 1962 übernahm es zusätzlich die Aufgaben des benachbarten Schöpfwerkes Neuland; 1967 wurde im Süden auch der Kanal des Schöpfwerkes Breitenwisch angeschlossen. Heute entwässert das Burgbeckschöpfwerk ein 4.500 Hektar großes Gebiet. Doch der Nachfolger ist schon im Bau. 2022 soll das alte Schöpfwerk abgerissen werden, damit Platz für einen neuen Deich geschaffen wird.

Ort: Breitenwisch 23, 21709 Himmelpforten

Informationen:
www.uhv-untere-oste.de

Kontakt:
Unterhaltungsverband Untere Oste
Oestinger Weg 40
21745 Hemmoor
Tel. 0 47 71 / 65 08–0

Kurzprofil:
Typ: Motorbetriebenes Schöpfwerk
Gewässer: Burgbeckkanal
Baujahr: 1928, 1961/62
Leistung: 9,5 Kubikmeter Wasser je Sekunde (drei Pumpen)

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Scarlett Ludwig

Klimaschutz, Energie und Kultur

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