Industriekultur - Wassertechnik Wasserturm Dahlenburg

Der knapp 27 Meter hohe Wasserturm in Dahlenburg könnte ein neu-altes Wahrzeichen des Fleckens werden. Von Bürgern vorgebrachte Ideen konnten aber bisher nicht umgesetzt werden.

Wasserturm Dahlenburg

Im Flecken Dahlenburg östlich von Lüneburg ragen nur Schornsteine der Molkerei, eine Kirche und ein Wasserturm aus der Silhouette heraus. Letzterer ist Ausdruck für den einstigen Modernisierungsdrang des 3400-Seelen-Ortes. Denn mit dem von ihm erzeugten Druck konnte zentral gefördertes Trinkwasser im Flecken verteilt werden. Engagierte Bürger wollen ihn zu einem neu-alten Wahrzeichen entwickeln. Ideen gibt es viele – doch der Verein „Turmfreunde Dahlenburg“ hat sich 2016 aufgelöst. Ohne Nutzung aber droht dem stillgelegten Bau auf Dauer der Abbruch.

1908 hatte die Elektrizitätswerk Dahlenburg AG an der Lüneburger Straße ein kleines Kraftwerk in Betrieb genommen. Daneben baute das örtliche Baugeschäft Jonas 1930 für die Trinkwasserversorgung eine „Pumpenstation mit Hochbehälter“. Auf quadratischem Grundriss entstand ein 26,59 Meter hoher Turm. Gegliedert wird das modern gestaltete Bauwerk vor allem von senkrechten Fensterbändern. In den 1960er Jahren vergrößerte die Elektrizitätswerk AG ihr Versorgungsgebiet und investierte in neue Technik. Deshalb wurde der Hochbehälter etwa 1962 stillgelegt.

Ort: Am Fürstenwall / Lüneburger Straße 7-9, 21368 Dahlenburg

Kontakt:

Tourist-Information der Samtgemeinde Dahlenburg

Markus Dauber

Am Markt 17

21368 Dahlenburg

Tel. 0 58 51 / 86 – 0

E-Mail: tourist-info@dahlenburg.de

Kurzprofil:

Typ: Wasserturm

Baujahr: 1930

Stilllegung: um 1962

Behälterart: Flachboden

Turmhöhe: 26,59 Meter