Route der Industriekultur Barmbek-Winterhude

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Station 01 –Die New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie

1871 gründeten zwei ehemalige Mitarbeiter der Harburger Gummi-Kamm Compagnie eine neue Fabrik in Barmbek, die New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie.

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© Foto: Sinje Hasheider Die New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie war lange Zeit Barmbeks größte Fabrik.

Die New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie

1871 gründeten zwei ehemalige Mitarbeiter der Harburger Gummi-Kamm Compagnie eine neue Fabrik in Barmbek, die New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie. Die Lage war vielversprechend: Einerseits befand sich das Werk an der Osterbek außerhalb der Zollgrenze, andererseits aber noch so nah am Hafen, dass es leicht von dort versorgt werden konnte. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte sich die Fabrik mit über 1.000 Beschäftigten zu Barmbeks größter Arbeitgeberin. 1930 war sie so weit gewachsen, dass sie sogar ihre Harburger Konkurrenz übernehmen konnte.

Im Zweiten Weltkrieg brach die Produktion ein. Stattdessen mussten Zwangsarbeiterinnen in den Fabrikhallen Granaten drehen. Nach wachsendem Unmut über die stinkende Fabrik im Herzen Barmbeks gab das Unternehmen den Standort 1954 schließlich auf. In den verbliebenen Gebäuden befinden sich heute das Museum der Arbeit und das Stadtteilkulturzentrum Zinnschmelze.

Ort: Wiesendamm 3, 22305 Hamburg
Weitere Informationen: Museum der Arbeit