Route der Industriekultur Barmbek-Winterhude

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Station 20 - Die Jarrestadt

Die wachsende Industrie zog im frühen 20. Jahrhundert immer mehr Menschen in den Hamburger Norden. Die Stadt antwortete darauf mit großen Siedlungsprojekten.

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© Sinje Hasheider In der Jarrestadt gab es hochwertigen Wohnraum für die Beschäftigten der umliegenden Industrie.

Die Jarrestadt

Eines davon ist die Jarrestadt zwischen Wiesendamm und Jarrestraße. Ab 1926 entstanden hier nach den Plänen des Architekten Karl Schneider gut 4.000 Wohnungen mit je zwei bis drei Zimmern. Es gab fließendes warmes Wasser, gemeinschaftliche Waschküchen und hinter den Häusern große grüne Innenhöfe. Dieser Komfort hatte seinen Preis. Obwohl die Jarrestadt für Arbeiter*innen der benachbarten Industriebetriebe gedacht und die meisten Gebäude von Genossenschaften gebaut worden waren, waren die Mieten verhältnismäßig hoch.

Ort: z.B. Stammannstr., 22303 Hamburg