Route der Industriekultur Barmbek-Winterhude

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Station 02 – Der Osterbekkanal

Vor über hundert Jahren floss im Hamburger Norden die Barnebeke zur Alster und gab dem Dorf Barmbek seinen Namen. Heute heißt der Bach Osterbek und ist in weiten Teilen kanalisiert.

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© Foto: Hendrik Böttcher Über den Osterbekkanal wurde früher die Industrie in Hamburgs Norden mit Rohstoffen versorgt.

Der Osterbekkanal

Vor über hundert Jahren floss im Hamburger Norden die Barnebeke zur Alster und gab dem Dorf Barmbek seinen Namen. Heute heißt der Bach Osterbek und ist in weiten Teilen kanalisiert. 

Der erste Kanalabschnitt entstand bereits ab 1863. 1903 war die Strecke bis zur heutigen S-Bahnbrücke ausgebaut, 1912 ließ sich die Osterbek bis zur Nordschleswiger Straße befahren. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der oberste Kanalabschnitt wieder mit Trümmern verfüllt. 

Über den Osterbekkanal ließen sich nicht nur Menschen, Rohstoffe und Kohle zu den angrenzenden Fabriken, zum Gas- und zu den Kraftwerken bringen. Daneben stellte er auch Brauchwasser für die Industrie bereit und konnte als Schneise Flächenbrände verhindern. An seinen Ufern entstanden im Laufe der Zeit zahlreiche Anlegestellen und Löschplätze zum Entladen von Waren. 

Während die Industrie verschwunden ist, ist der Kanal geblieben — heute aber als Naherholungsgebiet.

Ort: z.B. Osterbekweg, 22305 Hamburg