Route der Industriekultur Hamburg-Harburg

Sie lesen den Originaltext

Vielen Dank für Ihr Interesse an einer Übersetzung in leichte Sprache. Derzeit können wir Ihnen den Artikel leider nicht in leichter Sprache anbieten. Wir bemühen uns aber das Angebot zu erweitern.

Vielen Dank für Ihr Interesse an einer Übersetzung in Gebärden­sprache. Derzeit können wir Ihnen den Artikel leider nicht in Gebärdensprache anbieten. Wir bemühen uns aber das Angebot zu erweitern.

Station 18 - Ibeka Futtermittel

Den Harburger Spruch „Du kannst die Windrichtung am Geruch erkennen“ erfüllt das Werk der Ibeka (heute HL Hamburger Leistungsfutter GmbH) nur noch selten.

Klinkerfassade von Ibeka Futtermittel
© Gorch von Blomberg Ibeka Futtermittel

Unter anderem aus den Presskuchen, den Reststoffen der Speiseöl-Fabriken, stellt es Tierfutter her. Die 1878 in Schleswig gegründete, spätere Ibeka (Akronym für Johannes Bischoff, Kiel) sitzt seit 1929 am Ende des Seehafens 1. Das Areal hatte seit 1908 der Getreideimportfirma von Senator August Helms (1876 gegründet) gehört. Ibeka baute es zu einem großen Kraftfutterwerk aus und errichtete das den einstigen Gleisbögen der Hafenbahn angepasste Kontorhaus 1936. Rohstoffe werden mit einem Drei-Tonnen-Halbportal-Drehkran der Demag von 1959 vom Schiff entladen, Produkte per Lkw abgefahren. Gegenüber, an der 1. Hafenstraße hat ein Gründerzeit-Wohnhaus mit dem ehemaligen Seeleute- und Arbeiter-Restaurant „Seehafen Cap Horn“ des Wirts Julius Horn im Industriegebiet überdauert. 

Ort: Konsul-Ritter-Straße 3, 21079 Hamburg