Route der Industriekultur Hamburg-Harburg

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Station 06 - New-York Hamburger Gummi-Waaren

H. A. Meyer aus Harburg erwarb 1851 in USA die Goodyear-Europa-Patente für die Vulkanisation von Kautschuk zu Hartgummi. Seit 1856 stellte seine Harburger Gummi-Kamm Co. damit insbesondere Kämme her.

Klinkergebäude der ehemaligen New-York Hamburger Gummi-Waaren
© Gorch von Blomberg New-York Hamburger Gummi-Waaren

1929 übernahm die New-York Hamburger Gummi-Waaren-Compagnie aus Barmbek (heute Museum der Arbeit) die Firma. Hartgummi als Vorläufer moderner Kunststoffe ist technisch beständig und maßhaltig, wurde beispielsweise für Stockgriffe, Grabschmuck und Bauteile verwendet. Die mit hohem Personaleinsatz gesägten und polierten Kämme der Marke „Hercules Sägemann“ werden seit 2009 in Lüneburg hergestellt und haben im Friseurhandwerk weltweit einen sehr guten Ruf. Nach einem Totalverlust durch Brand entstanden ab 1866 die Gebäude an der Neuländer Straße, ab 1909 die Kopfbauten mit Eisenbetonskelett im Westen und Osten (Architektur- und Ingenieurbüro H. Hagn & Söhne). Trotz Denkmalschutz ist eine neue Nutzung wegen Nitrosamin-Belastung schwierig.

Ort: Nartenstraße 12 / Neuländer Straße, 21079 Hamburg
Info: www.shmh.de/museum-der-arbeit