Route der Industriekultur Hamburg-Harburg

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Station 14 - Oelwerke Hobum

Im Gegensatz zu den Oelwerken Teutonia am Schellerdamm 24 und den Oelfabriken von Friedrich Thörl konnte sich die 1896 am Ziegelwiesenkanal gegründete Harburger Leinoel- und Firnisfabrik Brinckmann & Co. GmbH gut ausdehnen.

Industriehallen der Oelwerke Hobum
© Sven Bardua Oelwerke Hobum

An den seit 1893 fertigen Kanal schließt sich ein um 1916 angelegter Werkhafen an. 1906 stieg der Hersteller von technischen Ölen in die Speiseölproduktion ein (seitdem Hobum – Harburger Oelwerke Brinckmann & Mergell, seit 1998 Cargill GmbH), und investierte immer wieder. In der Spitze 1935 gehörten 1.130 Mitarbeiter zur Firma, welche etwa 300.000 Tonnen Ölsaaten pro Jahr verarbeitete. Markant sind das SiloI von 1939 für 12.000 Tonnen Ölsaaten und die Lagerhallen am Ziegelwiesenkanal. Die ältesten Bauten sind am Werkhafen der Kopraschuppen von 1911 und die Raffinerie von 1914 (Architekten Distel & Grubitz). Auffällig sind an der Seehafenstraße das Kesselhaus von 1923 (Distel & Grubitz) und die von 1910 bis 1935 entstandene Speiseölraffinerie.

Ort: Seehafenstraße 2, 21079 Hamburg