Route der Industriekultur Hamburg-Harburg

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Station 20 - Raffinerien/Rangierbahnhof

Von 1904 bis 1907 entstanden westlich vom Binnenhafen die tideabhängigen Seehäfen 1 bis 3 und der Rangierbahnhof „Seehafen“ als Teil von Harburg-Unterelbe.

Gebäude der Raffinerien Rangierbahnhof
© Sven Bardua Raffinerien Rangierbahnhof

Anschlussgleise zweigten zu den Betrieben an den Seehäfen ab. Unterquert wird die gut zwei Kilometer lange Anlage 
von der Moorburger Straße. Fußgänger können sie zudem zwischen der Seehafenstraße 17 und dem Bahnübergang Lauenbrucher Deich durch einen 1912 errichteten Tunnel queren. Längst wird der Rangierbahnhof vor allem von den Erdölraffinerien am Seehafen 4 genutzt. Das Hafenbecken war erst 1929 eingeweiht worden. Seitdem arbeiteten dort auf der Ostseite des Seehafens 4 die Rhenania-Ossag Mineralölwerke AG (später Deutsche Shell GmbH, heute Nynas, stillgelegt) und westlich die Ebano-Asphaltwerke AG (später Esso AG, heute Holborn). Ihren Schwerpunkt hatten beide Vollraffinerien zunächst in der Asphaltproduktion. Nach Kriegsschäden gingen sie erst 1949 wieder in Betrieb. 

Ort: Moorburger Straße 3 und 21 / Seehafenstraße 17, 21079 Hamburg