Station 7 – Raddampfer „Kaiser Wilhelm“
Der „Kaiser Wilhelm“ ist weltweit einer der letzten vier noch mit Kohle befeuerten Raddampfer und wird heute auf der ersten deutschen Museumsdampferlinie eingesetzt.

Weltweit einer der letzten kohlebefeuerten Raddampfer
Schaufelraddampfer und antriebslose Lastkähne prägten ein Jahrhundert das Bild auf den großen Flüssen. Noch in den 1930er Jahren gehörten sieben Raddampfer zu der seit 1861 auf der Oberelbe zwischen Hamburg und nach Dömitz aus betriebenen Lauenburger Personenschifffahrt. 1961 war damit Schluss. Nur der „Kaiser Wilhelm“ hält diese Tradition lebendig. Er ist weltweit einer der letzten vier noch mit Kohle befeuerten Raddampfer.
Im Jahr 1900 bei der Dresdner Maschinenfabrik & Schiffswerft AG in Dresden-Neustadt gebaut, wurde er 1910 in Dresden-Übigau um je fünf Meter vor der Maschine und hinter dem Kessel verlängert. Seitdem ist er kaum verändert worden. 1970 übernahm der Verein zur Förderung des Lauenburger Elbschifffahrtsmuseums das Schiff von der Oberweser-Dampfschifffahrts-Gesellschaft. Er setzt es mit einer ehrenamtlichen Besatzung zwischen Ende April und Anfang Oktober auf der „ersten deutschen Museumsdampferlinie“ ein.
Weitere Informationen: https://raddampfer-kaiser-wilhelm.de/