Route der Industriekultur Neumünster

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Station 08 – Tuchfabrik Christian Friedrich Köster

Die Tuchfabrik Christian Friedrich Köster in der Gartenstraße bietet herausragende Architektur.

Die ehemalige Tuchfabrik Christian Friedrich Köster ist ein mehrstöckiges großes rotes Gebäude mit vielen Fenstern. Davor ist ein Parkplatz und ein kleineres Gebäude.
© Sven Bardua

Die Tuchfabrik Christian Friedrich Köster in der Gartenstraße bietet herausragende Architektur – trotz des Umbaus 1975 zu einem Bürohaus. Das eindrucksvolle Beispiel für den versachlichten Industriebau vor dem Ersten Weltkrieg war 1912/13 nach Entwurf von Franz Hammerstein (Hamburg) errichtet worden, nachdem das alte Werk von 1879 bei einem Brand zerstört worden war. 

Um 1966 hatte die Tuchindustrie der Stadt noch etwa 1.900 Beschäftigte. Damals schlossen sich die drei großen Tuchfabriken Christian Friedrich Köster, Ludwig Simons KG und Werner Wolf KG in einem Kraftakt zu der Delta-Textilindustrie GmbH zusammen. Doch nach einem kurzen Aufschwung machte auch diese Firma Ende 1969 dicht, weil sie dem rasch ändernden Modegeschmack und der billigen Konkurrenz vor allem aus Italien nicht mehr gewachsen war. Nur die Tuchfabriken C. Sager Söhne und Julius Bartram produzierten noch zwei Jahrzehnte weiter.

Ort: Gartenstraße 24-28, 24534 Neumünster