Schleusen

Luftaufnahme der Mündung des Nord-Ostsee-Kanals in die Elbe In Brunsbüttel. Zu sehen sind die Neuen und Alten Schleusenkammern
© Stadt Brunsbüttel

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Erfahren Sie mehr über viele unterschiedliche Schleusen in der Metropolregion.

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Der einst als Kanal genutzte Fluss Delvenau durchfließt bis heute die Dückerschleuse in Witzeeze. Auf der lauenburgischen Seite (links) steht unverändert das Schleusenmeisterhaus.
© Sven Bardua
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Dückerschleuse Witzeetze

Die Dückerschleuse gehört zu den selten erhaltenen Stauschleusen. Hier wurde das Wasser mit nur einem Torpaar über mehrere Tage gestaut, ehe die Prähme fahren konnten.

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Kammer der Lauenburger Palmschleuse
© Stadt Lauenburg/Elbe
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Palmschleuse Lauenburg

Der Bau des Stecknitzkanal ist eine bedeutende Leistung des Spätmittelalters gewesen. Die Kammer der Palmschleuse konnte bis zu zwölf Kähne aufnehmen.

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Luftaufnahme des Schiffshebewerks Lüneburg: die Schiffe werden von dem Wasserstand der Elbe (rechts) auf das Niveau des Scheitelkanals (links) um 38 Meter gehoben
© Wasser- und Schifffahrtsamt Uelzen
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Schiffshebewerk Lüneburg

Das Schiffshebewerk Lüneburg in Scharnebeck war 1976 das größte der Welt. In zwei Trögen überwinden Binnenschiffe einen Höhenunterschied von 38 Metern.

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Schleuse Kluvensiek am Eiderkanal
© Sven Bardua
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Schleuse Eiderkanal Kluvensiek

Der schleswig-holsteinische Eiderkanal war der erste von Seeschiffen befahrene Kanal der Welt. Als Vorläufer des Nord-Ostsee-Kanals war er bis 1895 in Betrieb.

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Kanalschleuse Otterndorf mit Deichtunnel und Stemmtoren
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Schleuse Hadelner Kanal

Für die Entwässerung und die Schifffahrt gab es in Otterndorf eine uralten Deichtunnel zur Elbe hin: Denn im Hadelner Sietland gab es einst oft große Überschwemmungen.

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Das in den Deich hinein gebaute Unterhaupt der Schleuse Kasenort schützt die Wilster Au vor den Fluten der Stör (vorn).
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Schleuse Kasenort

In der Wilstermarsch befindet sich die tiefste Landstelle Deutschlands: Seit dem 15. Jahrhundert schützt die Schleuse Kasenort sie vor den Fluten aus Stör und Elbe.

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Zur 1892/93 erbauten Staustufe Fahrenholz gehören das Nadelwehr (vorn), die in den Ilmenaukanal hinein gebaute Kammerschleuse sowie das Schleusenwärterhaus.
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Schleuse und Nadelwehr Fahrenholz

An der Ilmenau unterhalb von Lüneburg sind seltene Nadelwehre erhalten geblieben. Mit dem einst in ganz Europa verbreiteten Wehrtyp wird der Wasserstand des Flusses geregelt.

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Luftaufnahme der Mündung des Nord-Ostsee-Kanals in die Elbe In Brunsbüttel. Zu sehen sind die Neuen und Alten Schleusenkammern
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Schleusen Brunsbüttel

In Brunsbüttel mündet der Nord-Ostsee-Kanal in die Elbe. Zum Ausgleich der Pegel zwischen Ostsee und Elbe erhielt der Kanal an seinen Enden je zwei Doppel-Schleusen.

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Die Doppelschleuse Geesthacht hat zwei jeweils 230 Meter lange und 25 Meter breite Kammern, die mit Hubtoren verschlossen werden.
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Staustufe Geesthacht

Gesteuerter Wasserfluss. Die Staustufe in Geesthacht besteht aus Wehranlage, Schleuse und zwei Fischaufstiegen.

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Die Nadeln des Aller-Wehrs Hademstorf werden von der Grundschwelle und der Nadellehne am Steg des Wehrs gehalten. Der Steg ruht auf ehemals klappbaren Nadelböcken.
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Allerschleuse Hademstorf

Die Staustufe in Hademstorf an der Aller bietet eine – ungewöhnlich große – Schleuse für Schleppzüge sowie eine Kombination aus Schützenwehr und seltenem Nadelwehr.

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Blick auf die 55,00 Meter lange und 6,50 Meter breite Kammer der Schleuse Lübz
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Schleuse Lübz

Der Fluss Elde prägt den Ort Lübz: Mitten in der Altstadt gibt es nebeneinander Schleuse, Wassermühle und zwei über den Fluss führende Brücken.

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Das Bild zeigt einen Teil der Schleusenkammer mit dem geschlossenen Schleusentor.
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Schleuse Veringkanal

Der von 1894 bis 1897 erbaute Veringkanal war für die Wilhelmsburger Industrie ein wichtiger Verkehrsweg. Eine alte Schleuse verbindet den Kanal mit dem Reiherstieg.

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Die Betriebsgebäude der von 1950 bis 1952 erbauten Wehr- und Schleusenanlage Bremervörde wurden ansprechend gestaltet.
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Wehr- und Schleusenanlage Bremervörde

Die Stadt Bremervörde geht auf eine Furt zurück, welche einst durch die Oste führte. Heute gibt es dort eine Brücke ­– und oberhalb davon eine ansprechend gestaltete Schleusenanlage.

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Zur Schleuse Witzeeze gehören ein Schleusenwärter-Wohnhaus und ein Steuerhaus aus Ziegelsteinen.
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Elbe-Lübeck-Kanal-Schleuse Witzeeze

Die Schleuse Witzeeze gehört zu dem 1900 eröffneten Elbe-Lübeck-Kanal. Ihre Tore und Ventile werden nach einem Prinzip von Ludwig Hotopp allein mit Wasserkraft bewegt.

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Menschen stehen auf einer Stahlbrücke und beobachten den Schleusungsvorgang eines Schiffes auf dem Elbe-Lübeck-Kanal in Witzeeze
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Literaturverzeichnis

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Literaturhinweise zu Technischen Denkmalen in der Metropolregion Hamburg.

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