Die Funktionsweise von Wassermühlen bietet spannende Einblicke in die Geschichte der Industrialisierung. Hier entdecken Sie unter anderem, wie das Mahlen von Getreide oder die Stromproduktion mithilfe von Wasserkraft funktioniert.
Die Amtswassermühle in Moisburg liegt an der Este südlich von Buxtehude. Sie ist eine der letzten funktionstüchtigen traditionellen Mühlen in Norddeutschland.
Die Geschichte der Wassermühle beginnt 1641 mit einem Eintrag im Kirchbuch von Alt Jabel und endet 1991 mit der Einstellung des Mischfutterbetriebs „Neumühle“.
Die bei Hittfeld im Seevetal gelegene Wassermühle ist ein vielfach ausgezeichnetes Denkmal-Ensemble mit funktionsfähiger Getreide- und Sägemühle sowie Kultur- und Mitmachgarten.
Die Wassermühle Lünzen bei Schneverdingen hat noch bis 1978 Getreide vermahlen. Außerdem trieben ein Motor und zwei Wasserräder das benachbarte Sägewerk an.
Die Wassermühle ist eine stillgelegte, gut 100 Jahre alte Roggen-Feinmehlmühle mit vier Passagen. Doch die Bauten und Maschinen bieten noch weit mehr Geschichte.
Bis 1989 arbeitete die Mühle in der Altstadt von Lübz allein mit Wasserkraft. Wesentliche Teile der Technik blieben in dem heutigen Sparkassen-Gebäude erhalten.
Trotz des knappen Wasserangebotes gab es in Hanstedt I schon im 14. Jahrhundert eine Mühle. Später unterstützten eine Dampfmaschine, ein Diesel- und ein E-Motor den Betrieb
Mit dem an die Turbine angeschlossenen Sägewerk konnte der Müller in Wulfsen flexibler auf den Markt reagieren: Wenn kein Getreide vermahlen wurde, konnte er Holz verarbeiten.
Die aus dem 17. und 18. Jahrhundert stammende Wassermühle in Munster ist Teil des Ollershofes. Zu diesem Gehöft gehören auch Speicher, Backhaus und Remise.