Wassermühlen

Blick über den Mühlenteich auf die Wassermühle Munster
© Markus Tiemann

Wassermühlen

Die Funktionsweise von Wassermühlen bietet spannende Einblicke in die Geschichte der Industrialisierung. Hier entdecken Sie unter anderem, wie das Mahlen von Getreide oder die Stromproduktion mithilfe von Wasserkraft funktioniert.

Wassermühlen

Mühlenrad
© Freilichtmuseum am Kiekeberg
Industriekultur - Wassermühlen

Amtwassermühle Moisburg

Die Amtswassermühle in Moisburg liegt an der Este südlich von Buxtehude. Sie ist eine der letzten funktionstüchtigen traditionellen Mühlen in Norddeutschland.

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Die Schleifmühle am Schlosspark in Schwerin nutzt mit ihrem unterschlächtigen Wasserrad das etwa 1,70 Meter große Gefälle zwischen Faulem See und Schweriner See.
© Sven Bardua
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Schleifmühle Schwerin

Die Wassermühle am Faulen See in Schwerin zählt zu den wenigen historischen Anlagen, in denen große Natursteine bearbeitet wurden.

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Wassermühle Brömsenberg
© Sven Bardua
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Wassermühle Brömsenberg

Die Geschichte der Wassermühle beginnt 1641 mit einem Eintrag im Kirchbuch von Alt Jabel und endet 1991 mit der Einstellung des Mischfutterbetriebs „Neumühle“.

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Das Wohn- und Wirtschaftsgebäude der Wassermühle Karoxbostel ist ein typisches Vierständerhaus von 1817. Daran wurde 1893 die dreigeschossige Wassermühle (links) angebaut.
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Wassermühle Karoxbostel

Die bei Hittfeld im Seevetal gelegene Wassermühle ist ein vielfach ausgezeichnetes Denkmal-Ensemble mit funktionsfähiger Getreide- und Sägemühle sowie Kultur- und Mitmachgarten.

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Die Wasserkraft der Veerse nutzten in Lünzen einst zwei nebeneinander arbeitende, leicht versetzte Mühlräder.
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Wassermühle Lünzen

Die Wassermühle Lünzen bei Schneverdingen hat noch bis 1978 Getreide vermahlen. Außerdem trieben ein Motor und zwei Wasserräder das benachbarte Sägewerk an.

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Versteckt hinter dem Damm des Mühlenteichs liegt die 1674 erbaute und um 1800 um zwei Meter verlängerte Wassermühle Ovelgönne.
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Wassermühle Ovelgönne

Die Wassermühle Ovelgönne in Buxtehude ist ein eindrucksvolles Beispiel für beengte Wohn- verhältnisse während der Frühindustrialisierung.

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Wassermühle Scheeßel
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Wassermühle Scheeßel

Die Wassermühle ist eine stillgelegte, gut 100 Jahre alte Roggen-Feinmehlmühle mit vier Passagen. Doch die Bauten und Maschinen bieten noch weit mehr Geschichte.

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Mühlentechnik im Inneren der Wassermühle Vellahn
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Wassermühle Vellahn

Die Bruchmühle in Vellahn stammt im Kern von etwa 1840. Seitdem ist der atmosphärisch bestechende Fachwerkbau äußerlich kaum verändert worden.

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Oberer Boden der Wassermühle Warin mit Plansichter, Getreidereinigungsmaschine und Bremsfahrstuhl
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Wassermühle Warin

Alte Mühlentechnik komplett: Die Wassermühle in Warin bei Wismar ist mit ihrer historischen Technik ein kleiner feiner Industriebetrieb gewesen.

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Der Blick über den Mühlenteich in Klein Rönnau bietet ein reizvolles Panorama mit dem Wohnhaus des Müllers, der Mühle und dem Speicher.
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Wassermühle Klein Rönnau

Die Technik der Wassermühle Klein Rönnau blieb weitgehend erhalten. Bis 1960 wurde damit gemahlen; heute kann sie in Betrieb vorgeführt werden.

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Die südlichen Stadtwassermühle am Mühlendamm 24 in Lübeck dient der Gastronomie und seit 1990 auch Stromproduktion.
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Stadtwassermühlen Lübeck

In der südlichen Altstadt von Lübeck gibt es einen uralten Standort für Wassermühlen: Bis zu sieben Anlagen nutzten hier das Gefälle der Wakenitz.

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Bis zur Stilllegung 1989 wurde die Wassermühle Lübz allein mit Wasserkraft betrieben; hier der Blick vom Oberwasser über die 1827/28 erbaute Mühlenbrücke.
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Wassermühle Lübz

Bis 1989 arbeitete die Mühle in der Altstadt von Lübz allein mit Wasserkraft. Wesentliche Teile der Technik blieben in dem heutigen Sparkassen-Gebäude erhalten.

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Hinter der Straßenbrücke Hanstedt, am Oberwasser der Schwienau, präsentieren sich (von links) die zwischen 1838 und 1919 entstandene Mühle, der Speicher von 1949 und das Wohnhaus von 1934.
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Wassermühle Hanstedt I

Trotz des knappen Wasserangebotes gab es in Hanstedt I schon im 14. Jahrhundert eine Mühle. Später unterstützten eine Dampfmaschine, ein Diesel- und ein E-Motor den Betrieb

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Das Ensemble der Wassermühle Wulfsen besteht aus (von links) der Getreidemühle, dem Turbinenhaus hinter der Brücke und dem Sägewerk im Anbau des Fachwerkhauses.
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Wassermühle und Sägewerk Wulfsen

Mit dem an die Turbine angeschlossenen Sägewerk konnte der Müller in Wulfsen flexibler auf den Markt reagieren: Wenn kein Getreide vermahlen wurde, konnte er Holz verarbeiten.

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Blick über den Mühlenteich auf die Wassermühle Munster
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Wassermühle Munster

Die aus dem 17. und 18. Jahrhundert stammende Wassermühle in Munster ist Teil des Ollershofes. Zu diesem Gehöft gehören auch Speicher, Backhaus und Remise.

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Menschen stehen auf einer Stahlbrücke und beobachten den Schleusungsvorgang eines Schiffes auf dem Elbe-Lübeck-Kanal in Witzeeze
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Literaturverzeichnis

Industriekultur

Literaturhinweise zu Technischen Denkmalen in der Metropolregion Hamburg.

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