Historische Kulturlandschaften

Historische Kulturlandschaften

Holzpfad durch da Pietzmoor
© Schneverdingen Touristik

Historische Kulturlandschaften

Raus in die Kultur

Raus in die Kultur

Schon vor Jahrtausenden begannen Menschen die Landschaft zu verändern: Sie rodeten Land, stauten Bäche auf, entwässerten Moore, pflanzten Bäume, errichteten Deiche, düngten Wiesen oder bauten Siedlungen, Straßen und Schienen. Durch die jeweilige Nutzungsart änderte sich im Verlauf der Geschichte auch der Landschaftscharakter.

Die von Menschen geprägten, gestalteten oder beeinflussten Landschaften werden Kulturlandschaften genannt. Sind heute in einer Kulturlandschaft viele historische Spuren zu finden, ist die Rede von historischen Kulturlandschaften. Hier können Strukturen und Elemente aus unterschiedlichen Zeiten nebeneinander vorkommen. Historisch sind diese Spuren dann, wenn sie aus einer abgeschlossenen Geschichtsepoche wie beispielsweise der Steinzeit oder dem Mittelalter stammen.

Lüneburger Heide
© Lüneburger Heide GmbH

Historische Kulturlandschaften können mit Denkmälern, archäologischen Funden oder antiken Schriften und Urkunden verglichen werden: Sie sind wertvolle Zeugen, die bei genauem Hinsehen viel über frühere Zeiten erzählen können. Außerdem zeigen sie uns, wie Menschen in der Vergangenheit gelebt und gearbeitet haben. Historische Kulturlandschaften machen Regionen unverwechselbar und können dadurch Heimatgefühl vermitteln. Sie bestimmen die Schönheit und Eigenarten von Landschaften maßgeblich mit. Aus diesen Gründen ist die Erhaltung historischer Kulturlandschaften wichtig und sogar ausdrücklich in Gesetzen, wie den Naturschutzgesetzen und den Raumordnungsgesetzen, verankert.

Apfelspaliere mit roten Äpfeln im Alten Land
© www.mediaserver.hamburg.de, imagefoto.de

Die Metropolregion Hamburg ist durch unterschiedliche Kulturlandschaften geprägt. Die bekanntesten Beispiele dafür sind wohl die Lüneburger Heide und das Alte Land. Beide haben sich im Rahmen des Leitprojektes „Lebendige Kulturlandschaften“ auf der Internationalen Gartenschau 2013 in Hamburg präsentiert. Auf diesen Seiten können Sie auch weniger bekannte Kulturlandschaften aus der Metropolregion Hamburg kennen lernen und dabei die Spuren vergangener Zeiten lesen und verstehen.

Karte der Metropolregion Hamburg, auf der Kulturlandschaften eingezeichnet sind.
© Metropolregion Hamburg

(Der Text entstand im Rahmen einer Projektgruppe am Institut für Umweltplanung der Leibniz Universität Hannover - Janna-Edna Bartels; Kristina Busse; Rea Dehnbostel; Christiane Hörmeyer; Annika Ötzmann; Katharina Richter)

ZUM DOWNLOAD: Broschüre "Historische Kulturlandschaften erleben"

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Historischer Kartenausschnitt
© Miljøministeriet Geodatastyrelsen, Kopenhagen

Knicks und Alleen

Blick über einen See
© Metropolregion Hamburg
Mehr als nur Hecken

Techiner Heckenlandschaft

In Doppelreihen gepflanzte Gehölzstreifen, Alleen mit wunderschönen alten Bäumen, Felder sowie denkmalgeschützte Bauernhäuser in regionstypischer Bauweise mit Lehmfachwerk und Reetdach prägen das Landschaftsbild.

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Blick auf Bäume der Bliestorfer Allee
© Rudolph Freiherr von Schröder
Mächtige Bäume in historischer Gutslandschaft

Bliestorfer Schwarzpappelallee

Am nördlichen Rand Herzogtum Lauenburgs liegt das Gut Bliestorf, dessen Gutsflächen und alten Zufahrtswege von alten Bäumen gesäumt werden. Die Schwarzpappelallee ist fast 200 Jahre alt.

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Blick auf einen frisch gepflügten Acker und die umrahmende Knicklandschaft
© www.agentur-sturm.de
Komm in´ Knick

Segeberger Knicklandschaft

Die Segeberger Knicklandschaft zeugt davon, wie Menschen in der Vergangenheit gelebt und gearbeitet haben. Auch heute wir noch aktiv Landwirtschaft betrieben.

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Blick entlang der Festonallee
© Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. / Allrich
Unter den Linden im Klützer Winkel

Festonallee

Das Land zwischen Ostseeküste und Schweriner Seenland ist geprägt von wunderschönen Gutshäusern, Schlössern und Klöstern inmitten beeindruckender Gärten und Parklandschaften.

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Wasser

historische Holzscheune mit Reetdach
© DigiKultur
Farbenpracht zwischen Wettern, Teichen und Kanälen

Vier- und Marschlande

Die Vier- und Marschlande sind eine 800 Jahre alte Kulturlandschaft im Südosten Hamburgs. Noch immer gibt es ausgeprägte Landwirtschaft.

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Segelboote hinter Schilfgras auf dem Schweriner See
© Tourismusverein Schweriner Seenlandschaft
Zwischen Schlössern und Kirchen

Schweriner Seenland

Die goldenen Spitzen des Schweriner Märchenschlosses und die Backsteingotik der Hansestadt Wismar säumen den viertgrößten See Deutschlands.

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Luftaufnahme Seen in der Holsteinischen Schweiz
© www.ostsee-schleswig-holstein.de
Hügelland zwischen Kiel und Lübeck

Holsteinische Schweiz

Die Landschaft wurde durch mehrere Eiszeiten geformt. Beim Abschmelzen des Eises bildete sich die hügelige und seenreiche Kulturlandschaft.

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Flusslauf in der Haseldorfer Marsch
© Elisabeth-J. Herrmann
Elbe, Deiche, Schafe und Obsthöfe

Haseldorfer Marsch

Die Haseldorfer Marsch im Kreis Pinneberg hat eines der größten binnenländischen Naturschutzgebiete in Schleswig-Holstein, die Haseldorfer Binnenelbe mit Elbvorland.

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Blick über einen Kanal der Steinburger Elbmarschen
© Britta Glatki
Wasser marsch

Steinburger Elbmarschen

Eingegrenzt vom Nord-Ostsee-Kanal, Elbe und Haseldorfer Marsch sowie dem Fluss Krückau und der landeinwärts gelegene Moränengeest.

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Ein Vogelschwarm steigt von einem Acker auf, im Hintergrund eine Großwindanlage
© Reimer Stecher, Kreis Dithmarschen
Ein Land aus dem Meer

Nordseemarschen

Das typische Marschland an der Nordsee ist besonders gut in Dithmarschen zwischen Elbe- und Eidermündung und zwischen der hügeligen Geest und der Nordsee zu erleben.

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Weg auf Elbdeich in Richtung Leuchtturm Krautsand
© Burkhard Schröder
Vom Elbstrom umgeben

Krautsand

Am niedersächsischen Elbufer zwischen Hamburg und Cuxhaven in der Nähe der Elbfähre nach Glückstadt liegt im Kehdinger Land die ehemalige Elbinsel Krautsand.

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Hölzerne Aussichtsplattform am Junkernfeldsee in Seevetal
© Landkreis Harburg
Auf Tour durch die Seevengeti

Seeveniederung

Die „Untere Seeveniederung“ befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Eisen~TRENN~bahnrangierbahnhof Maschen und erstreckt sich über ein Gebiet von ca. 500 ha.

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Blick auf Grünland zwischen Baumreihen
© Biosphaerium Elbtalaue GmbH
Erbe der mittelalterlichen Kolonisation im Binnenland

Marschhufenlandschaft

Was sich heute nur noch zwischen Hohnstorf und Bleckede als historische Kulturlandschaft erleben lässt, war früher prägend für weite Teile der Elbmarschen.

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Zwei Informationstafeln an einem Wanderweg vor einem See im Hardautal
© HeideRegion Uelzen e.V.
Wassererlebnispfad in natürlicher Auenlandschaft

Hardautal

Das Hardautal liegt am Rande der Südheide. Es ist geprägt durch kräftige Mischwälder, üppige Wiesen, ehrwür~TRENN~dige Fachwerkhäuser, alte Eichenbestände und malerische Teiche.

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Kopfweiden in einer Winterlandschaft
© Dr. Brigitte Königstedt
Kultur hinterm Elbdeich

Dannenberger Marsch

Von der Elbe durch den Deich getrennt liegt im Südosten der Me­tropolregion, im niedersächsischen Landkreis Lü­chow-Dannenberg, die Dannenberger Marsch.

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Eine Besuchergruppe auf der Vogelschutzinsel Langenwerder neben einer kleinen Reetdachkate
© René Legrand
Ein Paradies für Zugvögel

Insel Poel

Die Insel bietet mit ihren Naturschutzgebieten und der Vogelschutzinsel Langenwerder hervorragende Lebensbedingungen für Wat- und Wasservögel.

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Obstanbaugebiete

Weiß blühender Ast neben der weißen hölzernen Hogendiek-Brücke über den Fluss Lühe
© Martin Elsen
Apfelspaliere mit roten Äpfeln im Alten Land
© www.mediaserver.hamburg.de, imagefoto.de
Obstparadies

Altes Land

Das Alte Land ist als "Obstparadies" von herausragender Bedeutung. Die Elbe, der Obstanbau, die Altländer Höfe und Kirchen, die Deiche und Gräben bestimmen das einzigartige Bild dieser Landschaft.

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Eine Frau steht vor Informationstafeln zum Thema Route der alten Obstsorten im Wendland
© Metropolregion Hamburg
Kostbares Kulturgut und wertvoller Lebensraum

Höhbeck

Der Höhbeck ist Bestandteil des Biosphärenreservates „Niedersächsische Elbtalaue“. Er ragt mit den auf ihm gelegenen Dörfern Vietze, Brünkendorf und Pevestorf als eine von der Eiszeit geprägte Stauchmoräne aus der ansonsten flachen Elbtalaue heraus.

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Wälder und Wiesen

Boot auf einem Kanal bei Lewitz
© LewitzRangertour Ralf Ottmann
Wo Adler, Eisvögel und Biber leben

Lewitz

Die eiszeitlich geprägte Wald- und Wiesenlandschaft im Landkreis erstreckt sich im Südwesten Mecklenburgs zwischen den Orten Crivitz, Parchim, Neustadt-Glewe und Banzkow.

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Früchte des Sanddorns
© R. Ottmann
Karge Schönheit, viel zu entdecken

Griese Gegend

Üppige Heidesandlandschaft mit ausgedehnten Kiefernwäldern und saftigen Wiesen und Feldern sowie kleine moorige Niederungen prägen diesen mecklenburgischen Landstrich.

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Gewässer umrahmt von hohen Bäumen mit gefärbtem Herbstlaub
© Metropolregion Hamburg
Wo sich einst die Mühlenräder drehten

Sachsenwald

Großflächige Rodungen im Mittelalter sowie die Nutzung als Waldweide formten das Gebiet des heutigen Sachsenwaldes, der einst Teil eines riesigen Urwaldes war.

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Galloway-Herde im Grasland des Naturschutzgebiets Höltigbaum
© Michael Rademann und Stiftung Natur im Norden (Nano)
Auf der wilden Weide der Galloways

Höltigbaum

Wanderer und aufmerksame Spaziergänger können in der offenen Hügellandschaft Höltigbaum Ruhe genießen und eine artenreiche Natur erleben.

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Weg durch eine Pinneberger Baumschulplantage
© www.mediaserver.hamburg.de, imagefoto.de
Wo die Bäume zur Schule gehen

Pinneberger Baumschulland

Rosenfelder und Alleebaumquartiere im Nordwesten der Metropolregion Hamburg sind charakteristisch für diese Kulturlandschaft.

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Bäume und Grasflächen im Reher Kraftwald
© Ute Lange-Friedrichs, Kreis Steinburg
Auf den Stock gesetzt

Reher Krattwald

Die uralte Waldbewirt~TRENN~schaftung der intensiven Brenn- und Bauholzgewinnung aus den Eichenniederwäldern im Reher Kratt ist stellenweise noch zu erleben.

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Luftaufnahme von Wingst
© M. Elsen/Tourismuszentrale Wingst der Samtgemeinde Am Dobrock
Vielfalt an der unteren Elbe

Wingst

Die Wingst ist ein in die Elbmarsch vorstoßender Geestausläufer, der auf dem Silber­berg 74 m Höhe erreicht.

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Ein Paar sitzt am Rande einer grünen Wiese und macht Pause.
© Touristikverband Landkreis Rotenburg (Wümme) e.V.
Grandiose Aus- und Weitblicke

Wümmeniederung

Die Wümmeniederung verdankt ihre Existenz dem weitest~TRENN~gehend naturnahen Flusslauf der Wümme, der seit der Eiszeit die Landschaft formte.

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Laubwald
© Birgit Fischer
Wehranlage aus dem Mittelalter

Lüneburger Landwehr

Von historischem Wert ist die Lüneburger Landwehr, die als baumbestandener Gürtel die Hansestadt Lüneburg umschließt.

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Siedlungsstrukturen

Eine Wiese mit bunten Sonnenschirmen vor einem Fachwerk-Hofensemble eines Rundlingsdorfes
© Anna David
Luftaufnahme eines Rundlingsdorfs
© Alexander Tetsch
Viehkral, Kultplatz oder Wehrdorf?

Rundlinge

Im Wendland liegen über 80 Rundlingsdörfer, die im Zuge der Ostkolonisation im 12. Jahrhundert zumeist am Rande feuchter Niederungen geschaffen worden sind. In den Rundlingsdörfern sind große Giebelhäuser um eine zentrale Freifläche radial angeordnet.

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Fischersiedlung Gothmund
© Dr. Ursula Kühn
Kulturlandschaften in enger Nachbarschaft

Schellbruch, Gothmund und Dummersdorfer Ufer

Die Fischersiedlung Gothmund ist das einzige Dorf an der Trave, dessen Wirtschaft bis heute vom Fischfang dominiert wird. Gothmund wurde in einem schmalen Uferstreifen zwischen Fluss und Steilhang erbaut.

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Kulturlandschaften hören

Karte Kulturlandschaften
© Metropolregion Hamburg

Kulturlandschaften hören

Erlebnisreiche Touren durch fünf Kulturlandschaften der Metropolregion Hamburg.

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Heide und Moore

Wanderweg durch die blühende Fischbeker Heide
© Informationshaus "Schafstall" Fischbeker Heide
Auf den Spuren mittelalterlicher Bauern in Norddeutschland

Fischbeker Heide

Die Landschaft der Fischbeker Heide geht hauptsächlich auf Menschenwerk zurück. Von der Steinzeit über die Bronze- und Eisenzeit bis in die Neuzeit siedelten hier Menschen und hinterließen Spuren. Heute sind noch Überreste zahlreicher Stein- und Hügelgräber zu erkennen.

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Flusslauf mit Uferrandvegetation
© Kreis Stormarn
Salzwasserquellen im Binnenland

Brenner Moor

Das Brenner Moor ist das größte binnenländische Salzmoor in Schleswig-Holstein. Es liegt im Kreis Stormarn auf dem Gebiet der Stadt Bad Oldesloe in der Traveniederung. Das Besondere des Brenner Moores sind die dort aus einer Tiefe von ca. 500 Metern aufsteigenden Solequellen.

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Blick auf Baum und Grasflächen der Barker Heide
© Timmy Lensch
Dünenlandschaft fern des Meeres

Barker Heide

Die Barker Heide südwestlich von Bad Segeberg ist von Binnendünen und eiszeitlichem Flugsand geprägt. Trockene Hügel mit nährstoffarmer Heide und kleine Hoch- und Niedermoore in den feuchten Senken wechseln sich kleinräumig ab.

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Birken und Grasflächen im Dosenmoor
© Friederichs
Hochmoor am Stadtrand Neumünsters

Dosenmoor

Das Dosenmoor ist eine einzigartige Kulturlandschaft – das größte und am besten erhaltene atlantische Hochmoor in Schleswig-Holstein. Das Dosenmoor entstand am Ende der letzten Eiszeit als See.

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Historisches reetgedecktes Fachwerkgebäude
© Rüdiger Lubricht
Moorhufendörfer zwischen Weser und Elbe

Finndorff

Typische historische Kulturlandschaften des Landkreises Rotenburg (Wümme) sind die bei Gnarrenburg und Bremervörde gelegenen, unter dem Namen Findorff-Siedlungen bekannten Moordörfer.

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Luftbild von der blühenden Lüneburger Heide
© Lüneburger Heide GmbH
Leuchtend lila und Vieles mehr

Lüneburger Heide

Die Lüneburger Heide ist eine der größten zusammenhängenden Heidelandschaften Mitteleuropas. Ende August blüht die Besenheide und taucht die karge, fast baumlose Landschaft in ein leuchtendes Lila und Rosarot.

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Gewässer im Pietzmoor mit Ufervegetation im Abendlicht
© Lüneburger Heide GmbH
Wo einst der Spaten regierte

Pietzmoor

Das Pietzmoor liegt am Rande der Lüneburger Heide. Jahrhundertelang wurde hier Torf abgebaut, was in der Landschaft sichtbare Spuren hinterlassen hat. Heute steht das Moor unter Naturschutz, sodass sich wieder ein einzigartiger Lebensraum für Pflanze und Tiere entfalten kann.

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Stellvertretende Leitung der Geschäftsstelle, Klimaschutz und Energie, Grundsatzfragen

Dr. Yvonne Brodda