Wissen Kulturhistorische Entwicklung

Die Segeberger Knicklandschaft ist eine historische Kulturlandschaft mit vielen Zeugnissen, wie Menschen in der Vergangenheit gelebt und gearbeitet haben. Gleichzeitig ist sie auch eine immer noch aktiv genutzte Landschaft mit ausgeprägter Landwirtschaft und vielen touristischen Angeboten.

Kulturlandschaften, Natur erleben, Tagesausflug, Knick

Im Frühling blüht der Raps auf den Äckern, die durch Wege und Wallhecken unterteilt sind. Die so genannten Knicks sind bis zu 250 Jahre alt und dienten ehemals als Grenzmarkierung und Einfriedung.

Bis Mitte des letzten Jahrhunderts waren Knicks für den Menschen von unschätzbarem ökonomischem Wert. Reisig und Laubheu verwendete man zur Fütterung des Viehs und als Stalleinstreu. Strauchfrüchte und Bucheckern ließen sich unter anderem zu Marmeladen und Säften als auch zu Heilmitteln verarbeiten.

 

Durch Flurbereinigungsverfahren wurde das Knicknetz ausgedünnt. Heute dient es als ökologischer Rückzugsraum für bis zu 7.000 Tierarten und die hiesige Pflanzenwelt. Knicks haben eine landschaftsprägende Wirkung. Für Besucher bieten sich vielfältige Ausflugsangebote in einer wunderschönen Landschaft.

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