Newsletter der Metropolregion Hamburg

Blick auf den Hamburger Hafen
26.08.2022

August 2022

Wie ist die Metropolregion Hamburg im internationalen Wettbewerb aufgestellt? Wie wirkt die Kooperation von ländlichen und städtischen Regionen und zwischen unseren Ländern? Wo läuft es gut und wo haben wir Nachholbedarf?

Auf der Suche nach dem besten Weg, erfolgreicher, attraktiver und nachhaltiger zu werden, haben wir die OECD um Rat gebeten. Ziel war es, Impulse für die Stärkung der Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit sowie die Steigerung unserer Attraktivität zu erhalten.

2019 hat die OECD unsere Stärken und Schwächen auf den Punkt gebracht: Eindringlich fordert sie mit den Worten „think big“ einen „urgent shift“: Veränderungen mit großen Ambitionen sind nötig, um nicht dauerhaft abgehängt zu werden. Um erfolgreich zu sein, brauchen wir vor allem den Willen, die ausgeprägte Fragmentierung zu überwinden.

Wir haben daraufhin im Rahmen unserer Zukunftsagenda verstärkt Projektansätze in den Bereichen Innovation, erneuerbare Energien, Mobilität, Siedlungsentwicklung und Raumplanung sowie Fachkräftegewinnung, Tourismus und Marketing entwickelt.

Jetzt liegen erste Ergebnisse und Vorschläge auf dem Tisch. Über einige lesen Sie in diesem Newsletter. Nun kommt die Zeit, gemeinsam diese dringenden und großen Veränderungen umzusetzen. Kommen Sie mit an Bord!

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen das Team der Geschäftsstelle der Metropolregion Hamburg

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7. -8. September
European Conference Star Cities, Kaunas Litauen 

bis 7. Oktober
Ausstellung Grenzgeschichte(n) erleben und erinnern, Kreishaus Lüchow

22. November
Online-Workshop: Den richtigen Investor und die richtige Fläche für flächensparendes Bauen finden

13. Dezember
Online-Workshop: Stadtumbau: Belebung von Innenstädten und Entwicklungsschwerpunkten

19. Januar
Regionalkonferenz im Hamburger Rathaus

Auf der Suche nach dem besten Weg, die Metropolregion Hamburg erfolgreicher, attraktiver und nachhaltiger zu gestalten, hatte die Metropolregion die OECD um ihre Expertise gebeten. Ziel war es, Impulse für die Stärkung der Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit sowie die Steigerung der Attraktivität als Arbeits- und Lebensraums zu erhalten. Im Rahmen ihrer Zukunftsagenda hat die Metropolregion begonnen, Projekte mit Priorität umzusetzen. Jetzt liegen erste Ergebnisse vor.

Im Rahmen der Zukunftsagenda trafen sich 140 Menschen aus der Region in Lübeck, um über unsere räumliche Herausforderungen bis zum Jahr 2045 zu diskutieren. Nach Fachvorträgen zu guten Praxis-Beispielen sowie der Vorstellung der beauftragten Büros fanden sich die Teilnehmenden an zwölf Thementischen wieder, an denen intensiv über die Herausforderungen diskutiert wurde. Im November werden die Planungsbüros erste Entwürfe präsentieren, dazu wird es vier Fachworkshops geben.

Diese Umfrage dient der Machbarkeitsstudie zum Monitoring von Angebot und Nachfrage des regionalen Wohnungsmarktes in der Metropolregion Hamburg. Ihre Antworten helfen uns, Erwartungen und relevante Inhalte frühzeitig zu verstehen und einzugrenzen.  Ziel ist der Aufbau eines gemeinsamen Monitorings des regionalen Wohnungsmarktes im Rahmen der Zukunftsagenda der Metropolregion Hamburg. 

Im Zukunftsagenda-Projekt "Flächensparende Siedlungsentwicklung" planen wir derzeit eine Workshopreihe, um die Akteure in der Metropolregion Hamburg weiter für das Thema Flächensparen zu sensibilisieren. Die monatlichen Workshops richten sich an Fachplanerinnen und -planer, die Kommunalpolitik und die Wohnungswirtschaft. Am 22. November geht es los mit dem Thema:  Den richtigen Investor und die richtige Fläche für flächensparendes Bauen finden.​​​​​​​

Die Metropolregion Hamburg schafft ein regionsweites Beratungsangebot für die Themen „Arbeit und Gesundheit“. Ein wichtiges Ziel ist es, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gesund und arbeitsfähig zu erhalten, um so einen aktiven Beitrag zur Fachkräftesicherung in der Region zu leisten.

Fahrradfahren in der Metropolregion Hamburg und im Landkreis Harburg wird künftig noch attraktiver. Insgesamt neun Radschnellwege sollen größere Entfernungen erschließen und besonders Pendelnde zum Umsteigen motivieren. Nun liegt die letzte Machbarkeitsstudie für die Routen vor: Für die Planung eines Radschnellweges von Tostedt über Buchholz nach Hamburg haben die Planer unter Beteiligung zahlreicher Bürgeranregungen eine potenzielle Trasse entwickelt.

Halbzeit beim Stadtradeln 2022: Fast 58.000 Menschen aus 134 Kommunen und Kreisen in der Metropolregion Hamburg sind schon begeistert für die Kampagne STADTRADELN aufs Rad gestiegen. Gemeinsam sind sie knapp zehn Millionen Kilometer geradelt und haben so fast 1.500 Tonnen CO2 vermieden. Aktuell sind 17 Städte, Kreise und Gemeinden mehr als im Jahr 2021 mit dabei, 13 davon zum ersten Mal. Ein Aufwärtstrend der seit Jahren anhält.

Mehr als 25 Erinnerungsorte der innerdeutschen Geschichte gibt es in der Metropolregion Hamburg. Eine neue Ausstellung, die bis 7. Oktober 2022 im Lüchower Kreishaus zu sehen ist, stellt sie vor. Auch vier Museen aus Lüchow-Dannenberg gehören dazu. Entstanden ist die Ausstellung im Rahmen des Projektes Grenzgeschichte(n).

Neben den Veranstaltungen zum 20-jährigen Jubiläum in Wismar und Stralsund bieten auch Hamburg und Lübeck ein abwechslungsreiches Programm zum Welterbetag an, der dieses Jahr unter dem Motto „50 Jahre Welterbekonvention: Erbe erhalten – Zukunft gestalten“ steht.

Die Podcast-Reihe "Einfach mal raus!“ begleitet uns mit schönen Geschichten, Inspirationen und Tipps rund um Kurzreisen und Tagesausflüge in die Metropolregion Hamburg. In der elften Folge wandelt Moderator Andreas Wurm zwischen Backsteingotik, traditionellem Schuhmacherhandwerk und der Kultur- und Museumslandschaft der Zukunft in Parchim.

Im europäischen Projekt STAR Cities blicken die europäischen Partner auf den Tourismus entlang der Elbe. Tourismusfachleute aus Rom, Paris, Kaunas und Ljubljana trafen sich im Mai, um von der Metropolregion Hamburg zu lernen. Die rund 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmer arbeiten daran, die touristischen Angebote von Stadt und Umland entlang ihrer Flüsse besser zu erschließen. In Studienbesuchen und Workshops wurde an neuen Strategien und Maßnahmen gearbeitet.

Eine neue Veranstaltungsreihe mit dem Namen „WissenSchaf(f)t.Unternehmen" bringt Wissenschaft und Unternehmen einfach und gezielt miteinander in Kontakt. In der Auftaktveranstaltung ging es um neue Materialien und Produkte. Die kostenfreie Online-Reihe zu aktuellen Kooperationsprojekten zwischen Wissenschaft und Wirtschaft wird im November zum Thema Digitalisierung und KI fortgesetzt.

Vom 24. Juni, bis zum 3. Juli machten die Wasserstofftage Nordwest einem breiten Publikum zugänglich, wie vielfältig die Einsatzmöglichkeiten von Wasserstoff als Energieträger sind. Beim Auftaktpressegespräch wurde deutlich: Nur gemeinsam kann es gelingen, die in der Region vorhandenen Potenziale voll auszuschöpfen. 

Service

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