Presseinformation 13 Ideen für das Leben im Umland

Regiokonzept gibt Perspektiven für Bergedorf, Stormarn und Herzogtum-Lauenburg

Bergedorf, Reinbek, Glinde und Wentorf machen sich auf den Weg, gemeinsam die Zukunftsfragen ihrer Stadt- und Verkehrsentwicklung in die Hand zu nehmen. Vereint wollen sie ihre Entwicklungen in den Bereichen Arbeiten, Leben und Wohnen konzeptionell abstimmen. Mit Hilfe einer Förderung durch die Metropolregion Hamburg ist dazu ein Regiokonzept entstanden, das eine Entwicklungsperspektive für die nächsten 20 Jahre und darüber hinaus aufgezeigt.

13 Ideen für das Leben im Umland

Der östliche Teil des Kernraums der Metropolregion Hamburg zwischen Bergedorf, Stapelfeld, Siek, Trittau, Schwarzenbek, Büchen und Geesthacht verzeichnet seit Jahren ein stetiges Wachstum. Dies spiegelt sich deutlich in steigenden Wohnungsbauzahlen und umfangreichen Gewerbeansiedlungen wider. Diese Entwicklung ist auch mit einer deutlichen Zunahme des Pendler- und Wirtschaftsverkehrs verbunden. Damit einhergehende Begleiterscheinungen belasten die Gemeinden, Städte und östlichen Stadtteile Hamburgs insgesamt und stellen sie vor erhebliche Herausforderungen.

Vor dem Hintergrund dieser Herausforderungen wurden in dem nun vorliegenden Regiokonzept gemeinsame Ziele sowie ein Raumbild der Region erarbeitet. Zur Erreichung dieser Ziele empfiehlt das Konzept die Anwendung von 13 sogenannten regionalen Werkzeugen. Diese beschreiben Maßnahmen, die von konkreten ersten Schritten bis zu mutigen und visionären Perspektiven für die Region reichen. Dazu gehören unter andrem der Ausbau und Entwicklung neuer starker ÖPNV-Linien, die Stärkung des Radverkehrs, die Schaffung eines Regionalparks, Freiraumentwicklung, Landschaftsschutz und touristische Entwicklung, die kooperative Entwicklung überregionaler Gewerbestandorte sowie generell der Ausbau nachbarschaftlicher Kooperationen.

Mehr zum Projekt (Download Regiokonzept und Anlagenband):
https://www.mittelzentrum-sachsenwald.de/mobilitaet.html

Dazu Rainhard Zug, Bürgermeister Stadt Glinde zur Vorstellung des Konzepts „Mit dem Regiokonzept, haben wir uns auf den Weg gemacht, wichtige Zukunftsfragen der Stadt- und Verkehrsentwicklung in die Hand zu nehmen. Vertrauensvoll wollen wir gemeinsam das Ziel erreichen, die Entwicklungen in den Bereichen Arbeiten, Leben und Wohnen in der Region konzeptionell abzustimmen und positiv zum Wohle unserer Bürgerinnen und Bürger für die Zukunft zu gestalten."

Bezirksamtsleiter Arne Dornquast aus Hamburg-Bergedorf dazu „Der Bezirk Bergedorf ist vielfältig und eng mit den angrenzenden Kommunen in Schleswig-Holstein verknüpft. Es gibt eine gute Tradition in der Zusammenarbeit, die mit den Vorschlägen aus diesem konzeptionellen Ansatz intensiviert und ausgebaut werden soll. Bergedorf wird sich daher gerne aktiv in den daraus resultierenden weiteren Prozess einbringen.“

Björn Warmer, Bürgermeister Stadt Reinbek beschrieb, wie es jetzt weiter geht: „Mit dem Regiokonzept liegt jetzt eine Grundlage vor, auf der die zukünftige Entwicklung der Region in einem kooperativen Verständnis weiterentwickelt werden kann. Mit dem Leit- und Raumbild ist ein Aufschlag für ein gemeinsames Regionsverständnis erarbeitet worden. Dieses gilt es nun in den politischen Gremien vorzustellen und weiter zu diskutieren.“

Für O-Töne stehen Ihnen zur Verfügung: Rainhard Zug, Bürgermeister Stadt Glinde, Sprecher des Mittelzentrums Reinbek/Glinde/Wentorf bei Hamburg, Telefon 040/ 710 02 501 und Michael Pohle, Geschäftsstelle des gemeinsamen Mittelzentrums, Telefon 040/ 727 50 284.

Hintergrund zur Förderung:
Mit 47.500 Euro tragen die Förderfonds der Metropolregion Hamburg 47,5 Prozent der Gesamtkosten in Höhe von 100.000 Euro. Die Kommunen Reinbek, Glinde und Wentorf sowie der Bezirk Bergedorf beteiligen sich mit insgesamt 22.500 Euro, die beiden Landesplanungen in Hamburg und Schleswig-Holstein mit 20.000 Euro sowie die Kreise Herzogtum Lauenburg und Stormarn mit 10.000 Euro.

Die Metropolregion Hamburg fördert seit über 50 Jahren Maßnahmen, die einen Beitrag zur Entwicklung der Region leisten. Das geht von Projekten im Bereich Tourismus und Naherholung über P+R-Anlagen an Pendlerbahnhöfen bis hin zu länderübergreifenden Leitprojekten, Studien und Konzepten für neue Besucherattraktionen oder Wirtschafts- und Infrastrukturprojekten.

Die Länder Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein haben für die Metropolregion Hamburg drei Förderfonds eingerichtet. Sie sind das wichtigste Finanzierungsinstrument der regionalen Zusammenarbeit. Gefördert werden Kooperationsprojekte zwischen Städten, Gemeinden und Landkreisen, aber auch mit privaten Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft. Dafür stehen jährlich insgesamt 2,7 Millionen Euro zur Verfügung.

Die Förderrichtlinien sind verfügbar unter www.metropolregion.hamburg.de/foerderfonds/

Rückfragen bitte an:
Geschäftsstelle der Metropolregion Hamburg
Pressesprecherin:
Marion Köhler
Telefon +49(0)40 42841-2604
presse@metropolregion.hamburg.de
www.metropolregion.hamburg.de