Regionalkonferenzen

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Regionalkonferenz 2013: Umsetzung der Energiewende in der Metropolregion Hamburg

Die Energiewende bringt für Norddeutschland große Chancen. Diese zu nutzen und praktisch zu bewältigen sind Herausforderungen, denen sich die Metropolregion Hamburg gemeinsam stellt. Vor dem Hintergrund veränderter politischer Vorgaben einer neuen Bundesregierung diskutierten am 4. Dezember über 350 Fachleute und Politiker auf der diesjährigen Regionalkonferenz der Metropolregion Hamburg in der Musik- und Kongresshalle in Lübeck.

Die Metropolregion Hamburg produziert in einem Umfang erneuerbare Energien, der weit über dem anderer Regionen liegt. In Sachen Windenergie geht am Norden kein Weg vorbei. Dazu kommt die hohe Ansiedlungsdichte von namhaften Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Institutionen im Bereich Energie. Die Metropolregion Hamburg hat die Chance, eine Vorreiterrolle einzunehmen und zu zeigen, dass die Energiewende vor Ort gelingen kann.

Mit der Regionalkonferenz 2013 hat die Metropolregion Hamburg für dieses aktuelle Thema eine Plattform in Norddeutschland geschaffen. Politiker wie Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig sowie internationale und nationale Experten aus Deutschland, Österreich, Dänemark, den Niederlanden und England gaben aus unterschiedlichen Blickwinkeln neue Impulse. In Workshops durchleuchteten die Teilnehmer die Zukunftsaufgaben der Energiewende und erarbeiten, wie eine zukunftsfähige regionale Energielandschaft aussehen kann. Dabei sind Kräfte aus nahezu allen Bereichen gefordert: Forschung und Industrie zur Entwicklung neuer Technologien aber auch die Energieverbraucher in Haushalten, Unternehmen und im Verkehr.

Die Workshops beschäftigten sich mit diesen Fragen:

· Wie nutzen wir die viele überschüssige Windenergie? Ist Umwandeln in Wasserstoff und Speichern eine Lösung?

· Sind Dimmen und Dämmen in Gebäuden der beste Weg zu mehr Energieeinsparung? Welche Strategie verfolgt die Wohnungswirtschaft? Und wie viel können Bewohner beim Einsparen helfen?

· Wie geht es weiter mit den Biogasanalgen und dem intensiven Maisanbau? Der Energieertrag ist – verglichen mit Strom aus Wind oder Solarenergie – durch den hohen Flächenbedarf zwar ehr gering, aber dafür ist er viel besser steuerbar.

· Welchen Beitrag kann der Verkehr zur Energiewende leisten? Wie schaffen wir den Schritt zu mehr Elektrofahrzeugen? Wie viel hilft die Förderung des Fahrradverkehrs im großen Stil? Oder setzt man mehr auf den ÖPNV? Am Bespiel Amsterdam wurde diskutiert, wie Verbote und Anreize wirken.

Ziel war es, neue Handlungsfelder zu bestimmen, bestehende Kooperationen zu festigen sowie neue zu begründen. Dabei war es wichtig, auch über den Tellerrand zu schauen, um von anderen Regionen zu lernen, sich für Projekte und Maßnahmen abzustimmen und gemeinsam aktiv zu werden.

Zitate aus der Konferenz:

Torsten Albig, Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holsteins:

„Die Energiewende braucht den Gestaltungswillen der Politik, braucht den Willen, über die Landesgrenze hinauszudenken. Sie braucht die enge Zusammenarbeit zwischen den Ländern, wie Hamburg und Schleswig-Holstein sie schon lange verwirklichen und wie die Metropolregion Hamburg auch Teile von Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein in die Planung einbindet. Die diesjährige Regionalkonferenz ist der Rahmen, in dem wir die Lösungsvorschläge zu den Herausforderungen finden, die sich der Metropolregion Hamburg stellen.“

Bernd Saxe, Bürgermeister der Stadt Lübeck:

„Wir sehen große Chance in der regionalen Zusammenarbeit, die es heute schon gibt und die weiter ausbaufähig ist. Mit der Nachbargemeinde Stockelsdorf planen unsere Stadtwerke gemeinsame Windparks in Ostholstein. Sie setzen auf Eigenerzeugung – neben Windkraft und Photovoltaik – in erster Linie durch hocheffiziente Blockheizkraftwerke und den Ausbau der Fernwärme. Das Ziel ist, 50% des Strombedarfs in der Region zu produzieren. Angesichts der Schwierigkeiten bei der Energiewende auf Bundesebene muss die Zielrichtung sein: Energie aus der Region für die Region. Die Stadtwerke werden hier zu Motoren der Energiewende.“

Dr. Joachim Nitsch, Gutachter für innovative Energiesysteme, DLR Stuttgart:

„Die Energiewende ist eine kluge Investition in die Zukunft der Volkswirtschaft Deutschland. Sie dient der Vermeidung absehbarer Gefährdungen von Wirtschaft und Gesellschaft durch nukleare Risiken, die Folgen des Klimawandels und durch stetig steigende Kosten fossiler Energien. Wird sie erfolgreich umgesetzt, stabilisiert und stärkt dies auf Dauer auch die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Deutschlands. Energiemarkt und Politik haben sich jedoch bisher nur unzulänglich auf die neuen Herausforderungen eingestellt. Es fehlen wirksame energiepolitische Leitplanken, die einen effektiven Klimaschutz unter fairen Marktbedingungen ermöglichen. In erster Linie gehören dazu deutlich höhere CO2-Zertifikatspreise und ein Strommarkkonzept, welches Effizienz und Nachhaltigkeit angemessen honoriert.

Energiekalender 2014

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An dieser Stelle wird ab dem 1. Januar 2014 als Teil des Kalenderblattes "April 2014" ein Artikel zum Thema Forschung stehen. Bitte haben Sie bis dahin Geduld.

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Der Ausbau der Erneuerbaren Energien hat in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung erfahren. Diese Energie auch für die zukünftige Mobilität zu nutzen ist das Ziel. Denn Elektromobilität soll kein zusätzlicher Verbrauch fossiler Energien bedeuten. Elektromobilität kann als Puffer für Regenerativstrom und sinnvolle Alltagsnutzung ohne zusätzlichen CO2-Ausstoß verstanden werden.

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Der Ausbau der Windenergie in der Metropolregion Hamburg steht seit vielen Jahren auf solidem Boden und kann zwischenzeitlich mit seiner Erfolgsgeschichte werben.

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Auf dem Weg von der „Galvanische Gasbatterie“ zum wesentlichen Bestandteil zukünftiger Energiesysteme

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Die windstarken Regionen in der Metropolregion Hamburg nehmen bei der Umsetzung der Energiewende in Deutschland eine wichtige Schlüsselposition ein.

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© Pietzmoor bei Schneverdingen - Carsten Frenzl (CC BY 2.0)
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In der Klimadiskussion sind Moore nicht nur aufgrund ihrer enormen Kohlenstoffvorräte, sondern vor allem auch wegen der Freisetzung ihrer Kohlenstoffvorräte von globaler Bedeutung.

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