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Stand: 07.09.2026, 09:00

Projekt IWP: Wie klingt eigentlich ein Windpark?

Und welchen Unterschied macht es, ob man direkt unter einer Windenergieanlage steht – oder sie aus der Ferne wahrnimmt? Beim jüngsten Arbeitstreffen des Kompetenzverbunds Innovations- & Wissenschaftsparks Erneuerbare Energien & Grüner Wasserstoff (IWP) ging es für das Projektteam zunächst mitten hinein in den Forschungswindpark Curslack – in unmittelbarer Nähe zum zukünftigen Innovationspark in Hamburg-Bergedorf.

Sechs Personen stehen in orangenen Warnwesten und mit Sicherheitshelmen auf einem Feldweg, im Hintergrund ein Windrad, rechts und links grüne Pflanzen
© Hamburg Marketing / Lisa-Maria Neuvonen

Bei einem Soundwalk mit Dr.-Ing. Dagmar Rokita und Iwer Petersen von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) wurde Windenergie hör- und unmittelbar erfahrbar. Dr.-Ing. Dagmar Rokita forscht unter anderem zu Akustik sowie zur Wahrnehmung und Akzeptanz von Windenergieanlagen. Im Competence Center for Energy Transition (CC4E)) setzte das Projektteam die Erkundung anschließend mit VR-Brillen virtuell fort. Für die Kolleginnen und Kollegen aus Heide, Stade, Geesthacht und Wismar bot das Arbeitstreffen zugleich die Gelegenheit, die Kompetenzen rund um erneuerbare Energien am Standort näher kennenzulernen. Mit dem Innovationspark Bergedorf entsteht hier in den kommenden Jahren ein Zukunftsort für Forschung, technologische Entwicklung und innovative Unternehmen – in einem Umfeld, das bereits heute wissenschaftliche Expertise und wirtschaftliche Anwendung miteinander verbindet. Im Mittelpunkt des anschließenden Austauschs stand auch der Blick über die aktuelle Projektlaufzeit bis Februar 2028 hinaus: Wie lässt sich die Zusammenarbeit langfristig verankern? Ziel ist es, aus dem Projekt heraus ein dauerhaft tragfähiges Innovationsökosystem für erneuerbare Energien und grünen Wasserstoff in der Metropolregion Hamburg weiterzuentwickeln.

© Text und Bild: Hamburg Marketing GmbH, Lisa-Maria Neuvonen