Interkommunale Zusammenarbeit
Die Gemeinden Hamburg-Wandsbek und Stapelfeld in Schleswig-Holstein haben im Rahmen ihrer interkommunalen Zusammenarbeit ein ambitioniertes Projekt umgesetzt: den Landschaftsaufbau Große Heide. Ziel war es, den Landschaftsraum um neue Gewerbegebiete ökologisch und gestalterisch aufzuwerten und gleichzeitig die Naherholungsmöglichkeiten zu fördern.
Ausgangspunkt des Projekts war die Entwicklung eines umfassenden Konzepts unter Einbeziehung der Öffentlichkeit. Einheimische, darunter auch Kinder und Jugendliche, sowie Naturschutzverbände und andere Nutzergruppen brachten ihre Wünsche und Ideen ein. Landschaftsplanungsbüros analysierten diese Anregungen und erstellte ein detailliertes Entwicklungskonzept.
Drei Schlüsselmaßnahmen wurden realisiert:
Wegeverbindung Kösterrodenweg bis Höltigbaum
Ein neuer Wanderweg wurde eingerichtet, der die Anbindung zwischen dem Naturschutzgebiet Höltigbaum und dem umliegenden Landschaftsraum verbessert.
Stapelfelder Moor
Ein Weg, der zuvor direkt durch das empfindliche Naturschutzgebiet führte, wurde geschlossen und durch bepflanzte Wälle ersetzt, um den Bereich zu beruhigen.
Besucherlenkung und Wanderwegenetz
Wegweiser und Informationstafeln wurden aufgestellt, die Gäste leiten und über die Flora und Fauna informieren.
Die neuen Maßnahmen finden großen Anklang bei den Menschen vor Ort, die die Wege intensiv für Freizeit und Naherholung nutzen. Die Finanzierung des Projekts wurde mit kanpp 345.0000 Euro aus den Förderfonds der Metropolregion Hamburg unterstützt. Neben dem ökologischen Gewinn tragen die Maßnahmen zur Attraktivität der Region bei, sowohl für die Bevölkerung als auch für die Entwicklung nachhaltiger Gewerbestandorte.
Das Projekt „Landschaftsaufbau Große Heide“ zeigt, wie nachhaltige Gewerbeentwicklung und Naturschutz miteinander harmonieren können. Mit einer starken Bürgerbeteiligung und einem Fokus auf ökologische und soziale Mehrwerte hat es Maßstäbe für ähnliche Vorhaben gesetzt.