Auftakt für den DyNobel Start-up Accelerator in Geestacht
Mit der feierlichen Auftaktveranstaltung des DyNobel Start-up Accelerators am Geesthachter Innovations- und Technologiezentrum (GITZ) eröffnen sich neue Chancen für Gründerinnen und Gründer in der Metropolregion Hamburg. Das Projekt bringt Forschung, Unternehmertum und Wirtschaft zusammen und setzt gezielt Impulse für technologieorientierte Start-ups.
Die Auftaktveranstaltung stand unter dem Motto „Innovation beschleunigen – Start-ups stärken, Zukunft gestalten“. Staatssekretärin Julia Carstens betonte in ihrem Grußwort: „Der DyNobel Accelerator zeigt, wie wir gemeinsam in Schleswig-Holstein - auch über Landesgrenzen hinweg - Innovationen fördern. Das Programm schafft eine Brücke zwischen Forschung, Gründung und Wirtschaft und bietet jungen Unternehmen die Möglichkeit, ihre Ideen zu verwirklichen und die Zukunft der Metropolregion Hamburg aktiv mitzugestalten. Ich lade alle jungen Gründerinnen und Gründer ein: Bringen Sie Ihre Ideen ein, nutzen Sie die Chancen und werden Sie Teil dieses Netzwerks!“
Landrat Dr. Christoph Mager betont: „Sucht man die geografische Mitte der Metropolregion Hamburg, landet man im Kreis Herzogtum Lauenburg; dem Kreis, der über Jahrzehnte von einem Fördergefälle betroffen und in dem Entwicklung in wirtschaftlicher und wissenschaftlicher Hinsicht unterrepräsentiert war. Mit der Forschung durch das Helmholtzzentrum Hereon und die Umsetzungsmöglichkeit von Forschungsergebnissen in Anwendungen im Innovations- und Technologiezentrum (GITZ) hat sich ein Kristallisationspunkt für Gründer gebildet. Um dafür Sorge zu tragen, dass Mut zur Weiterentwicklung von Ideen in der Region unterstützt wird, haben wir den DyNobel Start-up-Accelerator entwickelt. Wir möchten erreichen, dass Zukunftstechnologien in der Metropolregion entwickelt werden und insbesondere in Schleswig-Holstein und Hamburg bleiben. Dass die MRH dieses Projekt großzügig fördert, ist deshalb Anerkennung und Verpflichtung zugleich.“
Das Programm richtet sich insbesondere an forschungsnahe Gründungsteams, Promovierende, Postdocs und außeruniversitäre Forschende, die den Weg in den Markt suchen. Das Accelerator-Programm ist technologieoffen, aber orientiert an den Zukunftsfeldern der Region: neue Materialien und nachhaltige Produktion, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, nachhaltige Energiesysteme und Umwelttechnologien. Bis zu zehn Teams können jährlich teilnehmen und jeweils bis zu 30.000 Euro Förderung erhalten. Die Teilnehmenden profitieren von Coachings, Trainings, Laborzugang sowie Fördermittel-Checks.
Ein Schwerpunkt des DyNobel Accelerators ist die Vernetzung ländlicher und urbaner Innovationszentren. Der Standort Geesthacht bietet Nähe zu Spitzenforschung und Industrie. Das GITZ stellt Infrastruktur, Expertise und Netzwerke bereit, um Forschungsideen in tragfähige Geschäftsmodelle zu überführen.
Um die Innovationskraft der Region zu stärken und neue Gründungspotenziale zu erschließen, unterstützt die Metropolregion Hamburg das Projekt im Rahmen ihrer Innovationsstrategie. Dazu erhält der Kreis Herzogtum Lauenburg 500.000 Euro aus den Förderfonds der Metropolregion Hamburg. Insgesamt steht ein Budget von einer Million Euro für die Pilotphase über drei Jahre zur Verfügung.
Dr. Marouane Sayih, Geschäftsführer der GITZ GmbH bestärkt: „Der Standort Geesthacht steht seit Alfred Nobel für Forschergeist und technologischen Pioniergeist. Diese Tradition hat das GITZ aufgegriffen und neu belebt – und mit Incoatec ist daraus ein bemerkenswertes Erfolgsunternehmen hervorgegangen. Diese Innovationskraft führen wir nun mit DyNobel konsequent fort.“
Der DyNobel Accelerator wird von einem breiten Netzwerk getragen: Neben dem GITZ und dem Kreis Herzogtum Lauenburg sind die Metropolregion Hamburg, die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Herzogtum Lauenburg beteiligt. Wissenschaftliche Partner wie das Helmholtz-Zentrum Hereon, die Leuphana Universität Lüneburg und die Helmut-Schmidt-Universität Hamburg unterstützen die Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle.
Weitere Informationen und Bewerbung unter www.dynobel.de