Pressemeldungen 2026

Stand: 11.02.2026, 00:00

Neuer Schiffsanleger für Stade

Die Metropolregion Hamburg und die Hansestadt Stade finanzieren den Neubau des Anlegers Stadersand gemeinsam. Der Förderbescheid der Metropolregion Hamburg wurde am 11. Februar von Karin Beckmann, Landesbeauftragte und Leiterin des Amtes für regionale Landesentwicklung Lüneburg, an den Ersten Stadtrat der Hansestadt Stade Lars Kolk übergeben. Mit dem Projekt wird ein zentraler Knotenpunkt des Wassertourismus modernisiert, barrierearm gestaltet und langfristig gesichert.

Bescheidübergabe zur Förderung des Schiffsangegers Stadersand
© Hansestadt Stade

Barrierearmer Neubau stärkt Tourismus und Mobilität

„Die Förderung der Sanierung des Schiffsanlegers in Stade ist eine Investition in die Zukunft der Region. Sie sichert nicht nur die maritime Infrastruktur, sondern stärkt zugleich Tourismus, Wirtschaft und die Lebensqualität vor Ort. So wird gezielt in eine leistungsfähige Infrastruktur investiert, die der Region langfristig zugutekommt“, macht Karin Beckmann, Leiterin des Amtes für regionale Landesentwicklung Lüneburg, deutlich, als sie den Förderbescheid an den Ersten Stadtrat der Hansestadt Stade, Lars Kolk, übergab.

Der Schiffsanleger Stadersand ist ein wichtiger Anlaufpunkt für Ausflugsschiffe, Charterfahrten sowie für Einsätze von Wasserschutzpolizei, DLRG und Feuerwehr. Ein aktuelles Gutachten hat ergeben, dass der bestehende Ponton aufgrund seines baulichen Zustands nicht mehr wirtschaftlich instandgesetzt werden kann. Mit dem Neubau entsteht eine moderne, langlebige und den heutigen Anforderungen entsprechende Anlage. Vorgesehen ist der Bau eines neuen Pontons aus Stahl, der speziell auf die örtlichen Strömungs- und Tidebedingungen abgestimmt ist. Ergänzend werden Pfahlarbeiten durchgeführt sowie die bestehende Zugangsbrücke instandgesetzt. Diese erhält eine neue Beschichtung, einen frischen Anstrich und wird durch eine Rampe barrierearm erschlossen. Damit wird die Nutzung des Anlegers für alle Menschen erleichtert. 

Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund eine Million Euro. Das Projekt wird je zur Hälfte aus Mitteln der Förderfonds der Metropolregion Hamburg und der Hansestadt Stade finanziert. 

„Der neue Schiffsanleger stärkt die maritime Identität Stades und erhöht die touristische Attraktivität der gesamten Region“, macht Erster Stadtrat Lars Kolk deutlich, schließlich können künftig auch größere Schiffe Stadersand anfahren als das bisher der Fall war. Der neue Anleger bietet damit auch die Möglichkeit zur Wiederaufnahme des Fährverkehrs Richtung Hamburg sowie für neue Angebote im Bereich der Binnen-Kreuzfahrt auf der Elbe. „Wir werden noch in diesem Jahr mit den Arbeiten beginnen und möchten sie spätestens im kommenden Jahr zum Abschluss bringen“, verspricht Kolk.

Durch die Verknüpfung mit dem Elberadweg und weiteren Radwegen wird zudem die Kombination von Rad- und Schiffsverkehr erleichtert – ein wichtiger Beitrag zur nachhaltigen Mobilität und zum Aktivtourismus. Gastronomie, Hotellerie, Einzelhandel und kulturelle Angebote gewinnen durch zusätzliche Gäste, während Einheimische von klimafreundlichen Mobilitäts- und Freizeitangeboten profitieren. Der Neubau des Schiffsanlegers leistet damit einen konkreten Beitrag zur regionalen Wertschöpfung und zur zukunftsorientierten Entwicklung des Wassertourismus in der Metropolregion Hamburg.