In der Metropolregion Hamburg befindet sich ein beachtlicher Teil der Moorflächen Deutschlands. Nasse Moorböden fungieren als natürlicher Klimaschutz, da sie enorme Mengen an Kohlenstoffdioxid binden. Außerdem sind sie Lebensraum für seltene Pflanzen und Tierarten und leisten einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt. Anders hingegen sieht es bei trocken gelegten Mooren aus. Aufgrund von vor allem Besiedlung, Land- und Forstwirtschaft wurden und werden viele Moore entwässert. Die Folgen sind, dass Torfschichten zersetzt, Kohlenstoffdioxid emittiert wird und der Boden degradiert. Das betrifft circa 90% der Moorflächen Mitteleuropas. Der Schutz und die Wiederherstellung von Mooren sind daher von besonderer Bedeutung. Die Bundesregierung hat mit der nationale Bundesmoorschutzstrategie die Schutzwürdigkeit dieser besonderen Ökosysteme bestätigt.
Um den fachlichen länderübergreifenden Austausch zum Thema Moormanagement in der Metropolregion Hamburg zu stärken, werden aus dem Netzwerk der Facharbeitsgruppen „Naturhaushalt“ und „Klima- und Energie“ immer wieder Veranstaltungen durchgeführt. Aktuell wird eine Fachveranstaltung für den 11. November 2025 in Hamburg vorbereitet, mit der das Netzwerk an die Reihe vorangegangener Veranstaltungen anknüpft. Wir halten Sie auf dem Laufenden!