Nachhaltigkeit im Fokus touristischer Entwicklungen
Das Thema Nachhaltigkeit bildet den Kern des Tourismus- und Freizeitentwicklungskonzeptes MRH 2030. Nachhaltigkeitsleadership setzt hierbei den zentralen Rahmen, um die Metropolregion Hamburg als nachhaltigen Freizeitraum in Nordeuropa zu entwickeln.
Nachhaltigkeitsleadership bildet die Grundlage und das Zielbild für alle Projekte und Maßnahmen, die im Rahmen des Tourismus- und Freizeitentwicklungskonzepts bearbeitet werden. Herausforderungen bei Klimaschutz und Klimaanpassung sowie Ökologie stehen ebenso im Fokus wie die soziale und ökonomische Dimension Nachhaltigkeit. Destinationen, Kommunen und Betriebe werden mit innovativen Lösungen auf ihrem Weg hin zu mehr Nachhaltigkeit unterstützt. Gäste, Bewohner und Bewohnerinnen erleben eine zunehmende Nachhaltigkeitsorientierung bei Freizeit- und Erholungsangeboten.
AG Nachhaltigkeit
Um die aktuellen Nachhaltigkeitstrends im Bereich Tourismus in Deutschland im Blick zu haben und um zu erfahren, wie touristische Organisationen diese aufnehmen, wurde eine Arbeitsgruppe Nachhaltigkeit gegründet. Das Expertengremium setzt sich aus Nachhaltigkeitsmanagerinnen der vier touristischen Landesmarketingorganisationen Hamburg Tourismus GmbH, TASH, Tourismusmarketing Niedersachsen und Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern, der Nachhaltigkeitsbeauftragten der Marketingorganisationen Lübeck Travemünde Marketing und Dithmarschen Tourismus sowie Vertreterinnen des Landkreises Lüneburg und der ARGE Hamburg Rand zusammen.
Die AG Nachhaltigkeit tagte am 17. Februar 2025 zu einem Kickoff, um sich intensiv zum Thema Nachhaltigkeit auszutauschen. Gemeinsam wurden Ideen entwickelt, wie in der Metropolregion Hamburg das Thema Nachhaltigkeit noch weiter vorangebracht werden kann. Ganz oben auf der Liste stand die Nutzung des Qualitätslotsen aus Mecklenburg-Vorpommern für die gesamte Metropolregion. Außerdem wurden eine Schulungsreihe zum Thema Nachhaltigkeit, Webinare und eine Roadshow zu dem Thema genannt. Nun gilt es, die Ansätze weiter zu konkretisieren, in die Facharbeitsgruppe zu spiegeln und dann gemeinsam umzusetzen.