Arbeitsmarkt im Fokus II – Beschäftigung im Check
Die Auswertungen der aktuellen Daten der Bundesagentur für Arbeit bieten einen kompakten Einblick in zentrale Kennzahlen zu den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und Arbeitsuchenden in der Metropolregion Hamburg.
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und Arbeitssuchende in der Metropolregion Hamburg
Unsere fortlaufende Statistikreihe „Arbeitsmarkt im Fokus“ beleuchtet verschiedene Aspekte des Arbeitsmarkts in der Metropolregion Hamburg. Jeder Beitrag widmet sich einem eigenen Schwerpunkt, in dem Entwicklungen und Trends der Region aufgegriffen werden.
Die präsentierten Grafiken zeigen eine Auswahl zentraler Kennzahlen zu Geschlecht, Alter und Staatsangehörigkeit sowie zu regionalen Unterschieden innerhalb der Metropolregion Hamburg. Weitere Aspekte sowie die detaillierten Daten finden Sie hier.
Wie viele Menschen sind in der Metropolregion beschäftigt?
Die Grafik gibt einen aktuellen Überblick über die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Metropolregion Hamburg – differenziert nach Kreisen und kreisfreien Städten. Im Sommer 2025 waren knapp 2,3 Millionen Menschen beschäftigt, der größte Anteil davon entfällt auf die Stadt Hamburg. Zugleich ist die Beschäftigung in fast allen Kreisen und kreisfreien Städten der Metropolregion Hamburg gegenüber dem Vorjahr gestiegen.
Frauen und Männer in Beschäftigung: gleich stark vertreten?
Die grafische Darstellung der Beschäftigtenzahlen nach Geschlecht ermöglicht einen differenzierten Blick auf die Unterschiede in der Arbeitsmarkteilnahme und zeigt insbesondere den hohen Anteil von Frauen in Teilzeitbeschäftigung. Die Daten verdeutlichen die bestehenden geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Arbeitsmarktbeteiligung und liefern eine wichtige Grundlage, Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung und zur Nutzung des Fachkräftepotenzials in der Region abzuleiten.
Wie ist die Teilzeitbeschäftigung von Frauen regional ausgeprägt?
Innerhalb der Metropolregion Hamburg variiert die Teilzeitquote der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Frauen erheblich. Die Auswertung regt zur Analyse an: Was sind die Ursachen für die regionalen Unterschiede in der Teilzeitbeschäftigung von Frauen und wie lassen sich diese gezielt adressieren?
Welche Herausforderungen ergeben sich aus der aktuellen Altersstruktur der Beschäftigten?
Die Grafik zeigt die Verteilung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Metropolregion Hamburg nach Altersgruppen. Auffällig ist der hohe Anteil älterer Beschäftigter über 55 Jahre, die in den kommenden Jahren in den Ruhestand treten werden, im Vergleich zu der jüngeren Alterskohorte von unter 25-Jährigen. Dies unterstreicht die Herausforderungen des demografischen Wandels und den Bedarf an Maßnahmen zur Nachwuchsgewinnung, Ausbildungsförderung, Zuwanderung und altersgerechten Arbeitsgestaltung in der Region.
Wie viele Beschäftigte mit ausländischer Staatsangehörigkeit arbeiten in der Metropolregion?
Die Grafik veranschaulicht, in welchem Umfang Menschen mit ausländischem Pass am regionalen Arbeitsmarkt beteiligt sind und welchen Beitrag sie zur Beschäftigung leisten. Die Darstellung unterstreicht die Bedeutung internationaler Fachkräfte für die Sicherung des Fachkräftebedarfs der Region. Dabei ist es wichtig, die Teilhabe von internationalen Talenten gezielt zu fördern. So können Potenziale besser genutzt und Maßnahmen zur Fachkräftesicherung weiterentwickelt werden.
Wie ist die regionale Beteiligung von internationalen Arbeits- und Fachkräften am Arbeitsmarkt?
Die Grafik stellt den Anteil der Beschäftigten mit ausländischer Staatsangehörigkeit in den Kreisen und kreisfreien Städten der Metropolregion Hamburg dar. Diese Informationen bieten eine wichtige Grundlage, um regionale Strategien zur Fachkräfteanwerbung, -sicherung und Teilhabe weiterzuentwickeln.
Wer sucht in der Metropolregion Hamburg Arbeit?
Die Grafik bildet die aktuelle Struktur der Arbeitsuchenden in der Metropolregion Hamburg, differenziert nach Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Altersgruppen, ab. Die Geschlechterverteilung der Arbeitssuchenden ähnelt der Verteilung bei den Beschäftigten. Bei der Staatsangehörigkeit zeigt sich hingegen ein Kontrast: der Anteil der ausländischen Arbeitsuchenden ist deutlich höher als ihr Anteil an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Diese Diskrepanz gibt Anlass, Ursachen und Hemmnisse bei der Arbeitsmarktintegration gezielt zu analysieren und Unterstützungsmaßnahmen weiterzuentwickeln. Die Verteilung der Arbeitssuchenden auf die verschiedenen Alterskohorten ähnelt der unter den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten. Auch dies regt zur Analyse an, welche gezielten Maßnahmen zur Unterstützung der verschiedenen Altersgruppen bei der Integration in den Arbeitsmarkt erforderlich sein könnten.
Aktuelle Arbeitsmarktstatistik für die Metropolregion Hamburg zum kostenlosen Download.
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