Erneuerbare Energien Projektbeschreibung Innovations- und Wissenschaftspark erneuerbare Energien und grüner Wasserstoff

Große Standortpotenziale und Wettbewerbsvorteile der Metropolregion Hamburg liegen aus Sicht der OECD im Bereich der erneuerbaren Energien (u.a. Windkraft, PV-Strom Erzeugung, Biogas, Wasserstoffproduktion), da wesentliche Flächen im On- und Offshore Bereich für die Erzeugung von grünem Strom und grünem Wasserstoff genutzt werden können. Um diese Potenziale noch besser nutzen zu können, will die Metropolregion Hamburg die Implementierung von Innovations- und Wissenschaftsparks im Bereich erneuerbare Energien und grüner Wasserstoff vorantreiben.

Nebeneinander stehen zwei Gebäude. Eines davon hat eine runde Front, das andere einen dreieickigen gläsernen Vorbau.

Projektbeschreibung Innovations- und Wissenschaftspark erneuerbare Energien und grüner Wasserstoff

Eine Machbarkeitsstudie soll daher in einem ersten Schritt alle wesentlichen Voraussetzungen zur Realisierung eines Innovations- und Wissenschaftsparks (IWP) prüfen. Dabei ist auch zu beantworten, ob eher ein Verbund mehrerer Standorte oder ein einziger gemeinsamer Standort als IWP für die Metropolregion Hamburg in Frage kommt. Der IWP soll Synergien geeigneter Standorte der Metropolregion Hamburg so eng verknüpfen, dass sich ein Innovationsökosystem mit nationaler und internationaler Strahlkraft entwickeln kann, das von der Entwicklung neuer Technologien bis hin zur Produktion und Vermarktung Angebote machen kann. Darüber hinaus soll der IWP ein Kompetenzzentrum sein, das Spezialisten/innen vereint und die interdisziplinäre Arbeit auf dem Gebiet der Forschung und Entwicklung fördert, aber auch durch eine enge Verzahnung mit der Wirtschaft wichtige Impulse setzt.

Die zu erarbeitende Machbarkeitsstudie gliedert sich in fünf Module:

Modul 1 – Anforderungen an einen erfolgreichen IWP

Ziel dieses Moduls ist die Herleitung von Erfolgskriterien aus Benchmarks bereits erfolgreicher Innovations- und Wissenschaftsparks in Deutschland, Europa, aber auch weltweit. Aus der Analyse dieser IWPs sollen anschließend Anforderungen bzw. Erfolgskriterien für den IWP in der MRH abgeleitet werden.

Modul 2 – Potenzialanalyse von Standorten in der Metropolregion Hamburg

Ziel des zweiten Moduls ist eine Potenzialanalyse der vorhanden Standorte in der MRH im Bereich erneuerbarer Energie und grüner Wasserstoff, bei der überregionale fachliche Bezüge zu potenziellen Kooperationspartnern/innen in den vier beteiligten Bundesländern mit betrachtet werden sollen.

Modul 3 – Bestimmung von Zukunftsfeldern im Bereich erneuerbare Energien und grünem Wasserstoff

Ziel dieses Moduls ist die Analyse bzw. Evaluierung von marktfähigen Technologie- und Zukunftsthemen im Bereich erneuerbare Energien und grüner Wasserstoff, die auf nachvollziehbaren und messbaren Indikatoren und Kennzahlen beruht. Die Schwerpunktthemen, die die Standorte in der Metropolregion Hamburg mitbringen, sollen hier berücksichtigt werden, um entsprechende Potenziale daraus ableiten zu können.

Modul 4 – Standortempfehlung IWP in der Metropolregion Hamburg

Die Ergebnisse der Module 1 bis 3 werden hier zusammengeführt und münden in einer Gegenüberstellung von Vor- und Nachteilen verschiedener Szenarien. Es werden Empfehlungen erarbeitet für die Anzahl der Standorte und der erfolgsversprechenden Verknüpfung von Themen im Bereich der erneuerbaren Energien und grünem Wasserstoff.

Modul 5 – Konkrete Umsetzungsempfehlungen für die Metropolregion Hamburg

Mit den Ergebnissen aus Modul 4 wird schließlich die Umsetzung des IWP vorbereitet und ausgearbeitet. Das Konzept soll verschiedene Stufen für eine Umsetzung für den IWP in der Metropolregion Hamburg abbilden und darüber hinaus erste Hinweise zur Finanzierung liefern (Eigenkapitalausstattung, lfd. Kosten p. a., Beteiligungskapital usw.).

Fertigstellung der Machbarkeitsstudie: Ende 2022

Haben Sie Fragen?

Dr. Yvonne Brodda

Klimaschutz und Energie, Zukunftsagenda – Innovationsparks sowie Erneuerbare Energien, Grundsatzfragen

Geschäftsstelle der Metropolregion Hamburg

Federführend für das Projekt:

Antje Overmeyer

Niedersächsisches Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung

Kontakt

Edwin Artz

Fachdienstleiter Fachdienst Regionalmanagement und Europa

Landkreis Ludwigslust-Parchim