Zukunftsagenda Fachwerkstätten "Räumliches Leitbild"

Angesichts der aktuellen Zeitenwende stehen die Kommunen, Landkreise und Länder in der Metropolregion Hamburg vor vielen Herausforderungen. Von der Energie- und Mobilitätswende bis hin zu Fragen der Nahrungsmittelsicherheit und der Klimaanpassung: Viele Fachbereiche sind von raumgreifenden Veränderungen betroffen. Wir laden Sie ein, diese mit uns im Rahmen der Fachwerkstätten "Räumliches Leitbild" zu diskutieren.

Graphic Recording Auftakt Räumliches Leitbild Metropolregion Hamburg

Fachwerkstätten "Räumliches Leitbild"

Mit dem Räumlichen Leitbild der Metropolregion Hamburg wagen wir  einen Blick ins Jahr 2045, um als Region mögliche Entwicklungsstrategie bis zum Jahr 2045 vorzudenken. Dafür gibt es viele Fragen, die mit und in der Region diskutiert werden müssen. Wir möchten Sie daher herzlich zu unseren Fachwerkstätten im November einladen.

Zwei Visionen für die Metropolregion Hamburg

Im Zukunftsagenda-Projekt "Räumliches Leitbild" haben wir uns im Juni 2022 mit der Auftaktkonferenz auf den Weg gemacht, ein informelles Konzept für die räumliche Entwicklung der Metropolregion Hamburg bis zum Jahr 2045 zu entwerfen. Dabei werden wir von zwei Planungsbüroteams unterstützt, die unterschiedliche Visionen für das Jahr 2045 erstellen. In den bereits vorliegenden Ausgangsanalysen zeichnen sich erste Ansätze ab: Das Büroteam Reicher Haase/Rabe Landschaft schlagen vor, dass sich die Metropolregion von einer fragmentierten zu einer souveränen Region entwickelt: Dafür müssen viele unterschiedliche Interessen in Einklang gebracht werden, um einerseits Energieautonomie zu erreichen und andererseits einen klugen Umgang mit natürlichen Ressourcen und Land(wirt)schaft zu sichern. Das andere Büroteam mit Urbanista und Defacto sehen einen Neustart der Metropolregion Hamburg als Gateway in den Norden – eine neu Profilierung der Region als Innovationsstandort und führende Energieregion Deutschlands mit einem regionalen Mobilitätsnetz von übermorgen. Nun geht es im November bei den Fachwerkstätten darum, den ersten konkreten Entwurf der Büroteams zu diskutieren.

Ein zentraler Bestandteil des Projektes ist ein intensiver Dialogprozess mit und in der Region. Die Fachwerkstätten sind die zweite von insgesamt fünf Beteiligungsrunden. Bei den Fachwerkstätten im November 2022 geht es darum, mit den Fachleuten aus den Verwaltungen, Verbänden und der Wirtschaft in der Region ins Gespräch zu kommen und weitere Ansätze und Themen in den ersten Entwürfen der Büros zu ergänzen. Die derzeitige „Brainstorming-Phase“ im Projekt wird mit einer Zwischenkonferenz am Donnerstag, den 23. Februar 2023 enden. Danach wird es im Jahr 2023 noch weitere Beteiligungsformate im Rahmen eines politischen Abstimmungsprozess geben.

Verschiedene Perspektiven auf die Entwürfe in den Fachwerkstätten

Bei den Fachwerkstätten im November 2022 wird es vor allem darum gehen, aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven auf die Entwürfe der beiden Büroteams zu schauen. In jeder Veranstaltung stellen die Büroteams den gleichen Entwurf zur Diskussion. Die Workshops richten sich jeweils an bestimmte Fachgruppen. Es gibt dabei einige Querschnittsthemen, wie beispielsweise den Tourismus, die Nachhaltigkeit und Klimaschutz oder auch die Raumplanung, die bei allen Terminen durch Vertreterinnen aus unterschiedlichen Teilräumen in der Region vertreten sein werden. Wir sind auf Ihre Fachperspektiven angewiesen, um einerseits Konflikte in den Raumansprüchen früh zu erkennen und andererseits gemeinsam nach Lösungen zu suchen, die insgesamt zu einer zukunftsfähigen Metropolregion Hamburg führen.

16.11.2022, 09.30 bis 15.00 Uhr: Perspektive Freiraum & Klima

Freiraumplaner*innen und Naturschützer*innen können mit den Büroteams ins Gespräch kommen über Herausforderungen und Ziele einer klimafreundlichen, resilienten, und touristisch-attraktiven Metropolregion Hamburg.

17.11.2022, 09.30 bis 15.00 Uhr: Perspektive Energie & Nahrung

Verbände, Verwaltungen (Energie, Landwirtschaft), sowie Vertreter*innen der Energiewirtschaft haben die Möglichkeit, mit den Büroteams gemeinsam die veränderten Nutzungsansprüche an den Raum auszuleuchten und tragfähige Lösungen zu entwickeln.

29.11.2022, 09.30 bis 15.00 Uhr: Perspektive Ökonomie & Infrastruktur 

Wirtschaftsvertreter*innen, Verwaltungen (Schiene, Wasser, Land) sowie Logistiker*innen sind eingeladen, die raumstrukturellen Anforderungen für eine zukunftsfähige Wirtschaft in der Metropolregion Hamburg mit den Büroteams zu diskutieren.

30.11.2022, 09.30 bis 15.00 Uhr: Perspektive Siedlung & Mobilität 

Planer*innen sowie Verkehrsplaner*innen können sich mit den Büroteams über wünschenswerte Entwicklungen in der Raum-, Siedlungs- und Verkehrsinfrastruktur in der Metropolregion Hamburg bis zum Jahr 2045 auszutauschen.

Zur Anmeldung

Haben Sie Fragen?

Dr.-des. Deborah Heinen

Koordinatorin Leitprojekt „Gemeinsam die räumliche Entwicklung steuern“

Geschäftsstelle der Metropolregion Hamburg

Haben Sie Fragen?

Cynthia Wester

Koordinatorin Leitprojekt „Gemeinsam die räumliche Entwicklung steuern“

Geschäftsstelle der Metropolregion Hamburg

Federführend für das Projekt:

Dagmar Kilian

Arbeitsgemeinschaft der Hamburg-Randkreise