Wohnen Projektbeschreibung Flächensparende Siedlungsentwicklung

Angesichts neuer Flächenkonkurrenzen am Stadt- und Ortsrand gewinnt die Umsetzung der flächensparenden Siedlungsentwicklung an Dringlichkeit. Kommunen stehen häufig vor der Frage wie und wo neuer Wohnraum geschaffen wird. Dabei gibt es viele Hebel, die eine Kommune nutzen kann: Wie können Potentiale im Innenraum aktiviert werden? Wie kann klimafreundlich und generationengerecht auf der grünen Wiese gebaut werden? Wie viel Bedarf an neuem Wohnraum besteht eigentlich?

Man sieht Gebäude und ihre Dächer, die an einem Kanal mit Wasser stehen, von oben.

Projektbeschreibung Flächensparende Siedlungsentwicklung

Im Rahmen des Zukunftsagenda-Projektes „Flächensparende Siedlungsentwicklung“ wollen wir uns gemeinsam mit Expert:innen aus der Metropolregion und Vertreter:innen der Kommunen auf den Weg machen, antworten auf diese Fragen zu finden. Ab November 2022 wird eine monatliche Workshop-Reihe zum Thema „Flächensparende Siedlungsentwicklung“ stattfinden. Mit der Workshop-Reihe wollen wir verschiedenste Facetten der flächensparenden Siedlungsentwicklung beleuchten. Die Workshop-Reihe richtet sich dabei an Kommunalpolitiker:innen, Planer:innen und die Wohnungswirtschaft in der Metropolregion Hamburg. Die Erkenntnisse aus der Workshop-Reihe sollen dann bis Ende 2023 in einem Leitbild verdichtet werden.

Die Federführung obliegt dem Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg. In der die Arbeit des Projekts steuernden Arbeitsgruppe arbeiten erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Träger aus den Bereichen Wohnen und Planung. Für die Zeitdauer des Projektes sind zwei Projektmanagerinnen eingestellt worden, die auch die „benachbarten“ Projekte Wohnungsmarktmonitoring und Räumliches Leitbild betreuen.

Neben der Formulierung des Leitbildes legt das Projekt den Fokus auf die Frage, welche Ansatzpunkte für eine wirksame Umsetzung einer flächensparenden und kompakten Siedlungsentwicklung identifiziert werden können. Wie kann die Bewusstseinsbildung bei den umsetzenden und betroffenen Akteuren erhöht und verstetigt werden? Wie kann ein Räumliches Leitbild helfen? Welche Daten und Informationen muss ein Wohnungsmarktmonitoring liefern, um vor Ort Entscheidungen treffen zu können.

Das Projekt will dialogorientiert arbeiten. Es geht nicht darum, es „besser zu wissen“.

Das Projekt ist in vier Phasen gegliedert, die sich bewusst überlappen

  • 1. Quartal 2022 Vorbereitung
    Analyse & Bestandsaufnahme durch Projektmanagement und  Arbeitsgruppe
  • 2. Quartal 2022 bis 4. Quartal 2023 Bewusstseinsbildung & gemeinsamer Lernprozess
    Gemeinsam die bestehenden Steuerungsansätzen in der Metropolregion unter die Lupe nehmen und ergänzende Steuerungspotentiale identifizieren
  • 1. Quartal 2022 bis 3. Quartal 2023 Thesen und Handlungsempfehlungen
    Strategie zur Verstetigung der flächensparenden und kompakten Siedlungsentwicklung in der Metropolregion erarbeiten
  • 4. Quartal- 2023 Endphase  
    Vorlage und Beschluss

Haben Sie Fragen?

Dr.-des. Deborah Heinen

Koordinatorin Leitprojekt „Gemeinsam die räumliche Entwicklung steuern“

Geschäftsstelle der Metropolregion Hamburg

Haben Sie Fragen?

Cynthia Wester

Koordinatorin Leitprojekt „Gemeinsam die räumliche Entwicklung steuern“

Geschäftsstelle der Metropolregion Hamburg

Federführend für das Projekt:

Birgit Gutt

Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg