Industriekultur -Brücken Friedrichsbrücke Bad Bramstedt

Die Friedrichsbrücke über der Hudau in Bad Bramstedt ist Teil der 1833 vollendeten Chaussee zwischen Altona und Kiel, der ersten Kunststraße in Schleswig-Holstein.

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Die Friedrichsbrücke über der Hudau in Bad Bramstedt ist Teil der alten Chaussee zwischen Altona und Kiel. Sie war von Mitte 1830 bis Ende 1833 als erste Kunststraße in Schleswig-Holstein erbaut worden. Die 90,20 Kilometer lange Straße verkürzte die Fahrzeit zwischen den beiden Städten dank der geraden Linienführung, der neuen Brücken und der nach dem Makadam-Prinzip erbauten Steinschlag-Fahrbahn von etwa 16 auf neun Stunden. Zudem konnte auf der stabilen Trasse mehr Fracht transportiert werden.

In Bad Bramstedt wurden zwei aufwendige Bogenbrücken aus Granit errichtet: Die kleinere und 1950 verbreiterte Beeckerbrücke über der Osterau stammt von 1833/34, den Schlussstein der Friedrichsbrücke über der Hudau enthüllte der oberste Bauherr, König Frederik VI., am 1. Juli 1833. Darunter konnten Lastkähne weiter auf den Auen zur Stör fahren. Denn beide Brücken haben relativ flach gehaltene Korbbögen: Hier nimmt die Krümmung von der Bogenmitte zu den Widerlagern hin zu. Die über die Friedrichsbrücke führende Altonaer Straße besitzt noch das 1926 gesetzte Kleinpflaster aus Basalt. Mit dem wachsenden Verkehr war die Chaussee ab etwa 1875 mit Groß- und Kleinpflaster belegt worden.

Ort: Altonaer Straße, 24576 Bad Bramstedt

Kontakt:

Tourismusbüro der Stadt Bad Bramstedt

Bleeck 17–19

24576 Bad Bramstedt

Tel. 0 41 92 / 5 06 27

E-Mail: touristinfo@bad-bramstedt.de

Kurzprofil:

Typ: Bogenbrücke für Straßenverkehr

Gewässer: Hudau (Schmalfelder Au und Ohlau)

Baujahr: 1832/33

Länge: etwa 32 Meter (lichte Weite der Bögen: je 5,73 Meter)

Tragwerk: Brücke aus Granitquadern mit drei Korbbögen